FRANKFURT/M.

Wegweisener Auftakt für Eintracht Frankfurt?

Frust und Enttäuschung: Golanco Paciencia und Eintracht Frankfurt stecken im Abstiegskampf. - picture alliance/augenklick


Freitag, 17.01.2020

Lief Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt in der letzten Saison noch in die Europa-League-Plätze ein, findet sich die Mannschaft von Trainer Adi Hütter nach einer schwierigen Hinrunde im Abstiegskampf wieder. Ist das Spiel gegen die TSG Hoffenheim die Kehrtwende oder versinkt die Eintracht im Schlamassel?

Keine Frage, die Abgänge von dem Offensiv-Trio Sebastian Haller, Luka Jovic und Ante Rebic wogen und wiegen noch immer schwer, dazu kam der lange Ausfall von Torhüter Kevin Trapp. Die Voraussetzungen waren hart, im Abstiegskampf hätte die Eintracht vor der Saison wohl aber die wenigsten erwartet. "Wir wollen und müssen wieder zu dem zurückkehren, was uns stark gemacht hat. Also Kampfbereitschaft, dieses Herzblut und diese Hingabe, mit der wir über weite Strecken der Hinrunde agiert haben", ließ SGE-Kapitän David Abraham auf der Eintracht-Homepage verlauten.

Im Trainingslager in Florida bastelte Frankfurt an der Grundordnung und der Taktik. Alles, um den Rückrundenstart nicht so in den Sand zu setzen wie die Spiele vor der Winterpause. Denn aus sieben Begegnungen holte die Eintracht nur einen Punkt. "Ich glaube, dass uns die Pause grundsätzlich gutgetan hat. Wenn wir die Hinrunde nochmal Revue passieren lassen, war das schon ein wilder Ritt", so Abraham.

Was er meinte, waren die Qualifikationsspiele in der eigentlichen Sommervorbereitung, die Europa-League-Spiele sowie die kräftezerrenden Spiele in der Bundesliga. Volle Akkus sollen jetzt die Kehrtwende herbeiführen, mit der die SGE am Samstag (15:30 Uhr) in Sinsheim anfangen möchte. Auf Platz sieben steht die TSG, der Direktvergleich beider Teams ist beinahe ausgeglichen. Mit Blick auf das nachfolgende Heimspiel gegen Spitzenreiter Leipzig wäre eine Niederlage zum Auftakt wohl fatal. (tw) +++

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