Mysteriöser Todesfall: 23-Jähriger liegt tot nahe Erdbeerfeld - Polizei rätselt
Samstag, 13.06.2026
von Redaktion Kinzig News
GRÜNSTADT/HETTENLEIDELHEIM/EISENBERG - Nach dem Fund eines toten Mannes bei Erdbeerfeldern zwischen Hettenleidelheim und Eisenberg/Pfalz suchen Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei weiter nach Zeugen. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 23-Jährigen aus Grünstadt.
Feldarbeiter hatten den leblosen Mann bereits am 19. Mai gegen 5.50 Uhr entdeckt. Alarmierte Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.
Obduktion deutet auf Verkehrsunfall hin
Zur Klärung der Todesursache wurde der Leichnam im Auftrag der Staatsanwaltschaft obduziert. Dabei wurden innere Verletzungen festgestellt, die nach bisherigen Erkenntnissen vermutlich durch einen Verkehrsunfall verursacht wurden.
Die Kriminalpolizei Neustadt und die Staatsanwaltschaft Frankenthal haben die Ermittlungen aufgenommen. Der genaue Ablauf ist weiterhin unklar.
Mann soll zuvor in Wattenheim gewesen sein
Nach den bisherigen Ermittlungen soll sich der 23-Jährige vor dem Ereignis in Wattenheim aufgehalten haben. Dort wurde er zuletzt in den Abendstunden des 18. Mai gesehen.
Die Obduktion ergab zudem, dass der Mann vermutlich noch am 18. Mai bis etwa Mitternacht gestorben sein muss.
Fahrrad und Schuhe gefunden
In der ersten Meldung hatte die Polizei noch nach einem hellen Mountainbike und gelben Schuhen beziehungsweise Boots des Mannes gesucht. Beides wurde inzwischen gefunden.
Nach aktuellem Ermittlungsstand muss davon ausgegangen werden, dass der 23-Jährige barfuß unterwegs war.
Polizei fragt nach Beobachtungen
Die Ermittler wollen nun wissen, ob jemand den Mann am Abend des 18. Mai oder in der Nacht auf den 19. Mai gesehen hat. Besonders relevant sind Hinweise aus den Bereichen Hettenleidelheim, Eisenberg/Pfalz und Wattenheim.
Auch Beobachtungen zu Fahrzeugen oder Personen im Bereich der Erdbeerfelder zwischen Hettenleidelheim und Eisenberg/Pfalz können wichtig sein.
Hinweise an die Kriminalpolizei
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Neustadt unter 06321/8540 entgegen. Außerdem können Zeugen sich per E-Mail an [email protected] wenden. (red)