Ex-Bundesligastar zaubert Waisenkindern ein Lächeln ins Gesicht
Sonntag, 14.06.2026
von Redaktion Kinzig News
GRÜNDAU/DEVETAK - Der ehemalige Fußballprofi Mario Vrancic hat das Kinderdorf „Selo Mira“ in Bosnien und Herzegowina besucht. Der frühere Nationalspieler ist Botschafter der Stiftung Kinderzukunft und wollte sich vor Ort ein Bild von der Arbeit in dem stiftungseigenen Kinderdorf machen.
Für Vrancic war der Besuch auch persönlich besonders. Das Kinderdorf liegt in seinem Heimatland. Die erste Begegnung mit den Kindern beschreibt er entsprechend emotional: „Es ist unmöglich mit Worten zu beschreiben, wie es sich angefühlt hat. Es war ein unfassbar schönes Gefühl.“
Sicheres Zuhause für Kinder und Jugendliche
Das Kinderdorf „Selo Mira“ bietet Kindern und Jugendlichen ohne stabile familiäre Strukturen ein Zuhause. Im Mittelpunkt stehen verlässliche Betreuung, Bildung, emotionale Stabilität und individuelle Förderung.
Für viele Kinder sei das Dorf ein Ort, an dem Sicherheit entstehe und neue Perspektiven wachsen könnten, heißt es von der Stiftung. Gerade für Kinder, die schwierige Erfahrungen gemacht haben, seien verlässliche Bezugspersonen und persönliche Aufmerksamkeit besonders wichtig.
Fußball, Gespräche und ein Nationaltrikot
Bei seinem Besuch nahm sich Vrancic Zeit für Begegnungen mit den Kindern. Dazu gehörte auch gemeinsames Fußballspielen. Solche Momente könnten Kindern das Gefühl geben, gesehen und ernst genommen zu werden.
Als besonderes Zeichen übergab Vrancic dem Kinderdorf ein Trikot aus seiner Zeit in der bosnischen Nationalmannschaft. Für ihn steht dabei weniger der sportliche Wert im Vordergrund als die menschliche Botschaft. Es gehe um Kinder, „die es brauchen, sei es auch nur etwas Aufmerksamkeit und dass sie das Gefühl haben, jemand ist da für sie“.
Stiftung setzt auf langfristige Hilfe
Die Stiftung Kinderzukunft betont, dass gerade kleine Gesten für Kinder nachhaltig wirken können – durch Zeit, Zuwendung und echte Nähe. Gleichzeitig braucht die Arbeit in den Kinderdörfern dauerhaft finanzielle Unterstützung.
Wer das Kinderdorf „Selo Mira“ unterstützen möchte, kann dies unter anderem durch eine Patenschaft tun. Nach Angaben der Stiftung helfen bereits regelmäßige kleinere Beiträge, den Kindern Betreuung, Bildung und bessere Zukunftschancen zu ermöglichen.
Kinderzukunft hilft seit mehr als 35 Jahren
Die hessische Stiftung Kinderzukunft engagiert sich seit mehr als 35 Jahren für Kinder in Not. Neben eigenen Kinderdörfern unterstützt sie weltweit Schutz-, Ernährungs-, Gesundheits- und Bildungsprojekte.
Nach Angaben der Stiftung wird ihre Arbeit seit mehr als 30 Jahren vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen zertifiziert. Weitere Informationen zur Patenschaft gibt es unter www.kinderzukunft.de/pate-werden. (red)