Rührende Gesten: Wie TV-Koch Johann Lafer von Promi-Kollegen unterstützt wird
Sonntag, 28.06.2026
von Redaktion Kinzig News
FRANKFURT AM MAIN - TV-Koch Johann Lafer kämpft weiter gegen seine Krebserkrankung. Der 68-Jährige hatte Ende Mai öffentlich gemacht, dass bei ihm ein niedrig-malignes Non-Hodgkin-Lymphom festgestellt wurde.
Nun hat Lafer erneut Einblicke in seine aktuelle Situation gegeben. Die Chemotherapie verlange ihm körperlich viel ab, zugleich erfahre er viel Unterstützung aus seinem Umfeld.
Chemotherapie belastet den TV-Koch
Lafer beschreibt die Behandlung als anstrengend. Aktuell sei er durch die Chemotherapie körperlich angeschlagen. Deshalb trete er beruflich deutlich selektiver auf als früher.
Von einem Rückzug aus der Arbeit will der Starkoch dennoch nicht sprechen. Bestimmte Aufgaben täten ihm gut, weil sie ihn ablenkten und ihm das Gefühl gäben, trotz der Erkrankung weiter handlungsfähig zu sein.
Arbeit nur noch sehr ausgewählt
Nach eigener Darstellung nimmt Lafer derzeit nur noch Termine wahr, die ihm wichtig sind. Alles andere habe er abgesagt.
Auch private Verpflichtungen fallen darunter. Eine größere Geburtstagsfeier habe er abgesagt, weil er sich nicht in der Lage gefühlt habe, sie zu genießen.
Viel Zuspruch nach öffentlicher Diagnose
Nach der Bekanntgabe seiner Erkrankung erhielt Lafer zahlreiche Genesungswünsche. Viele Menschen meldeten sich über Instagram, darunter auch bekannte Kolleginnen und Kollegen.
Zu den prominenten Unterstützern zählen unter anderem die Köche Ralf Zacherl und Nelson Müller, Moderatorin Ruth Moschner sowie Rapper Marteria.
Jauch, Kerner, Reif und Winterscheidt bieten Hilfe an
Auch abseits der sozialen Netzwerke bekam Lafer persönliche Nachrichten. Besonders bewegt habe ihn, dass sich Weggefährten wie Günther Jauch, Johannes B. Kerner, Marcel Reif und Joko Winterscheidt gemeldet und Hilfe angeboten hätten.
Lafer berichtete außerdem, dass sich sogar Menschen bei ihm meldeten, zu denen er seit Jahrzehnten keinen Kontakt mehr gehabt habe. Diese Anteilnahme gebe ihm das Gefühl, nicht vergessen zu sein.
Erkrankung wurde zufällig entdeckt
Die Krebsdiagnose liegt nach Lafers früheren Angaben bereits länger zurück. Entdeckt worden sei die Erkrankung zunächst zufällig bei einer Routineuntersuchung.
Anfang dieses Jahres habe sich sein Zustand dann deutlich verschlechtert. Seitdem wird Lafer mit Chemotherapie behandelt.
Familie gibt Rückhalt
Neben Freunden und prominenten Weggefährten ist vor allem seine Familie eine wichtige Stütze. Lafers Ehefrau Sylvia begleitet ihn in dieser schwierigen Phase.
Trotz der Belastungen zeigt sich der TV-Koch kämpferisch. Er wolle die Behandlung durchziehen und sich weiter auf das konzentrieren, was ihm Kraft gibt.
Aufgeben kommt für Lafer nicht infrage
Lafer bleibt trotz der Erkrankung beruflich aktiv, wenn auch deutlich eingeschränkter als früher. Zuletzt arbeitete er unter anderem an neuen Menüs für die Lufthansa Business Class.
Sein nächster Termin soll ihn nach San Diego führen. Seinen Humor hat der Starkoch dabei offenbar nicht verloren: Bei einem Flug müsse er schließlich nur sitzen und schauen, ob das Essen gut sei. (red)