Achtung, fiese Gift-Härchen!

Gift-Raupen-Alarm in Nidderau: Hier ist jetzt Vorsicht geboten!

In der Ostheimer Gemarkung hat es sich der Eichenprozessionsspinner gemütlich gemacht. - Foto: Stadt Nidderau


Freitag, 26.06.2026
von Redaktion Kinzig News

NIDDERAU - In Nidderau krabbelt die Gefahr: Die Stadt warnt aktuell vor einer massiven Ausbreitung der Eichenprozessionsspinner. Besonders betroffen ist der Weg gegenüber dem Bestattungswald in Richtung Junkernwald.

Eine chemische Keule gibt es im Wald vorerst nicht. Die Stadt setzt Prioritäten: Die Experten konzentrieren sich aktuell voll auf den Schutz unserer Jüngsten und entfernen die Nester vor allem an Kitas, Spielplätzen und in Wohngebieten.

Tückische Gefahr aus der Luft

Damit Spaziergänger am Waldrand nicht ahnungslos in die Falle tappen, hat der Bauhof die betroffenen Bäume bereits deutlich markiert und Warnschilder aufgestellt. Die dringende Bitte der Verwaltung: Machen Sie einen großen Bogen um die markierten Zonen und halten Sie Abstand! Die fiesen Brennhaare der Raupen sind tückisch – sie verursachen bei Kontakt oder Einatmen heftigen Juckreiz, allergische Reaktionen und sogar Atemnot.

Ein Ende der Plage ist glücklicherweise in Sicht: Schon ab Ende Juni bis Anfang Juli verpuppen sich die Krabbeltiere, womit die akute Gefahr für diesen Sommer gebannt sein dürfte.

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