„Hitze wird häufig unterschätzt“

Hitzewelle im Main-Kinzig-Kreis: So schützt Ihr Euch vor dem gefährlichen Kollaps

Der Main-Kinzig-Kreis gibt Gesundheitstipps für die Extremhitze. (Symbolbild) - Foto: geralt/pixabay


Freitag, 26.06.2026
von Redaktion Kinzig News

MAIN-KINZIG-KREIS - Vor allem die quälenden „Tropennächte“ rauben uns derzeit den Schlaf – weil das Thermometer kaum sinkt, findet der Körper keine Erholung mehr. Jetzt schlagen die Experten aus dem MKK-Gesundheitsamt sowie dem Umweltamt Alarm und geben lebenswichtige Tipps gegen den Hitze-Kollaps.

Diese Extrem-Temperaturen sind längst kein reiner Sommer-Spaß mehr, sondern eines der größten Gesundheitsrisiken unserer Zeit. Besonders Senioren, werdende Mütter, die Jüngsten unter uns und chronisch Kranke müssen jetzt höllisch aufpassen. Es drohen Dehydrierung, Kreislaufversagen oder im schlimmsten Fall ein lebensgefährlicher Hitzschlag.

Dr. Wolfgang Lenz, Leiter des Amtes für Gesundheit und Gefahrenabwehr, warnt eindringlich: „Die Auswirkungen anhaltender Hitze werden häufig unterschätzt. Dabei kann sie insbesondere für vulnerable Personengruppen schnell zu einer ernsthaften Gesundheitsgefahr werden. Mit einfachen Vorsorgemaßnahmen lassen sich viele hitzebedingte Beschwerden und Notfälle vermeiden“.

Doch nicht nur Vorsorge zählt, auch die Menschlichkeit ist gefragt: Wir sollten jetzt alle als Nachbarn genauer hinschauen. Ein kurzer Anruf bei Oma, dem alleinstehenden Nachbarn oder ein wachsames Auge auf wohnungslose Menschen kann im Ernstfall Leben retten.

So kommt Ihr sicher durch die Hitze:

  • Trinken, trinken, trinken! Wasser und ungesüßte Tees sind jetzt unser wichtigster Treibstoff.
  • Wohnung verbarrikadieren: Schottet Eure Fenster und Rollläden tagsüber ab. Gelüftet wird nur, wenn es draußen kühl ist.
  • Schongang einlegen: Verlegt Eure körperlichen Anstrengungen in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden.
  • Sonnenschutz ist Pflicht: Tragt leichte Kleidung und immer eine Kopfbedeckung.
  • Medikamente checken: Fragt bei Hitzeunverträglichkeit Euren Arzt oder Apotheker.
  • Warnzeichen ernst nehmen: Hört auf Euren Körper! Bei Schwindel oder Verwirrtheit sucht bitte sofort Hilfe.

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