Womit der neue Eintracht-Sturmriese Malik Pimpong schon jetzt mächtig beeindruckte
Sonntag, 05.07.2026
von Redaktion Kinzig News
FRANKFURT AM MAIN - Eintracht Frankfurt hat auf dem Transfermarkt den nächsten Zukunftsdeal abgeschlossen. Der Bundesligist verpflichtet den 18 Jahre alten Angreifer Malik Pimpong.
Das Sturm-Talent kommt nach BILD-Informationen für eine Ablöse von rund 3,5 Millionen Euro aus Skandinavien an den Main. Sein Vertrag bei der Eintracht läuft demnach bis 2031.
Vertrag bis 2031 für Pimpong
Mit der Verpflichtung setzt Eintracht Frankfurt einmal mehr auf einen jungen Spieler mit Entwicklungspotenzial. Pimpong soll langfristig aufgebaut werden und passt damit in die Transferstrategie der Hessen.
Die Eintracht hat in den vergangenen Jahren wiederholt junge Profis verpflichtet, weiterentwickelt und teilweise mit hohem Gewinn verkauft. Pimpong ist nun der nächste Spieler, dem in Frankfurt dieser Weg zugetraut wird.
Kristensen verlässt die Eintracht
Zeitgleich gibt es auch einen prominenten Abgang. Rasmus Kristensen verlässt Eintracht Frankfurt und wechselt zurück nach Dänemark zum FC Midtjylland.
Der Rechtsverteidiger hatte den Wunsch geäußert, wieder näher bei seiner Familie zu sein. Die Eintracht entsprach diesem Wunsch, obwohl der Abgang sportlich schwer wiegt.
Ablöse soll bei rund sechs Millionen Euro liegen
Nach BILD-Informationen erhält Eintracht Frankfurt für Kristensen rund sechs Millionen Euro Ablöse. Der 28-Jährige war in Frankfurt eine wichtige Figur auf und neben dem Platz.
Kristensen absolvierte 71 Pflichtspiele für die Eintracht, erzielte neun Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Vor allem als Führungsspieler in der Kabine hatte er für die Mannschaft große Bedeutung.
Krösche lässt Kristensen ziehen
Sportvorstand Markus Krösche erklärte, man lasse Kristensen nur ungern gehen. Gleichzeitig habe man dem persönlichen Wunsch des Spielers entsprechen wollen.
Kristensen selbst bedankte sich bei Verein, Verantwortlichen und Fans. Frankfurt werde für ihn und seine Familie ein besonderer Ort bleiben, auch weil sein Sohn in der Stadt geboren wurde.
Eintracht verliert Führungsspieler
Sportlich hinterlässt Kristensen eine Lücke. Der Däne war über längere Zeit Stammspieler und zählte zu den wenigen echten Führungstypen im Kader.
Sein Abgang verändert die Statik in der Mannschaft. Die Eintracht muss nun nicht nur die Position auf der rechten Seite neu bewerten, sondern auch Erfahrung und Mentalität im Team auffangen.
Pimpong als Investition in die Zukunft
Der Transfer von Malik Pimpong ist dagegen vor allem eine Investition in die Zukunft. Der junge Stürmer bekommt in Frankfurt einen langfristigen Vertrag und damit Zeit für seine Entwicklung.
Ob Pimpong direkt eine Rolle bei den Profis spielen wird oder zunächst behutsam herangeführt wird, bleibt abzuwarten. Klar ist: Die Eintracht sieht in ihm offenbar ein großes Potenzial.
Doppel-Deal mit Signalwirkung
Der Doppel-Deal zeigt zwei Seiten der Frankfurter Kaderplanung. Mit Kristensen verliert die Eintracht einen erfahrenen Leistungsträger, mit Pimpong kommt ein junger Spieler mit Perspektive.
Für die Verantwortlichen beginnt damit die nächste Phase des Umbaus. Während kurzfristig eine Lücke geschlossen werden muss, soll Pimpong langfristig Teil der sportlichen Zukunft am Main werden. (red)