Retter im Gepäck

Urlaub auf Nummer sicher: Tipps für die perfekte Reiseapotheke

Eine Basis-Reiseapotheke enthält Hilfsmittel für kleine Verletzungen, ein Fieberthermometer, Insektenschutz- und Juckreizsalbe, Erkältungsmittel und gegebenenfalls etwas gegen Reisekrankheit ... - Symbolbild: KN/Stefanie Harth


Samstag, 18.07.2026

HESSEN - Ein verstimmter Magen, ein aufgeschürftes Knie oder eine Erkältung: Besonders im Urlaub kommen gesundheitliche Probleme ungelegen. Mit der richtigen Reiseapotheke können kleinere Beschwerden jedoch schnell selbstständig behandelt werden.

Der ADAC Hessen-Thüringen erklärt, was es zu beachten gibt.

Mit Planung auf der sicheren Seite


Nicht alle Arzneimittel sind im Ausland erhältlich, werden unter anderem Namen geführt oder unterscheiden sich in der Zusammensetzung. Wichtige Medikamente sollten daher in der Originalverpackung, inklusive Beipackzettel, mitgenommen werden – so können Wirkstoffe und Dosierung bei Bedarf zugeordnet werden. Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten frühzeitig mit der Planung und Beschaffung beginnen, um Lieferengpässe zu umgehen. Der ADAC Ambulanz-Service empfiehlt, mindestens 50 Prozent mehr mitzuführen, als normalerweise benötigt wird.

Wer mit dem Flugzeug verreist, sollte wichtige Medikamente mitunter im Handgepäck transportieren: Damit sind sie nicht nur während des Flugs, sondern auch bei Kofferverlust griffbereit. Auf seiner Webseite erklärt der ADAC, was es bei der Medikamentenmitnahme im Flugzeug zu beachten gibt.

Urlaubsretter im Gepäck


Eine gute Reiseapotheke enthält Mittel gegen verschiedene Arten von Beschwerden und Krankheiten, unter anderem Verletzungen, Schmerzen und Infektionen. Einen hilfreichen Überblick bietet die ADAC Checkliste für die Reiseapotheke. Vor der Abreise ist es zudem ratsam, sich über die medizinische Versorgung am Urlaubsort zu informieren. So kann im Ernstfall schnell gehandelt werden.

Sollten verschreibungspflichtige Medikamente doch einmal vergessen werden oder verloren gehen, rät der ADAC, einen Arzt aufzusuchen und um die Ausstellung eines neuen Rezepts zu bitten. Bei Unsicherheiten kann der Hausarzt kontaktiert und um die Übermittlung eines Folgerezepts gebeten werden, das in einer Apotheke im Urlaubsland eingelöst werden kann. (red)

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