Alkohol und Drogen im Spiel

"Führerschein im Lotto gewonnen?!": Aggressiver Verkehrsrowdy sorgt für Ausruf des Entsetzens bei der Polizei

Ein aggressiver Verkehrsrowdy hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eine Polizeistreife ordentlich auf Trab gehalten ... - Symbolbild: KN/Jonas Wenzel (Yowe)


Mittwoch, 15.07.2026

FRANKFURT AM MAIN - "Führerschein im Lotto gewonnen?!"

So oder so ähnlich dürften die Gedankengänge einer Polizeistreife gewesen sein, die in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in der Frankfurter Innenstadt einen Fahrzeugführer kontrollierte.

Verkehrsrowdy hält Polizeistreife auf Trab


Doch eins nach dem anderen: Die Streifenwagenbesatzung befand sich gegen 0:25 Uhr in der Innenstadt, als im Bereich der Kurt-Schumacher-Straße ein Fahrzeug mit auffälliger Fahrweise Verdacht erregte. Dieses habe anlasslos immer wieder stark beschleunigt und schließlich den Fahrstreifen knapp vor dem Streifenwagen gewechselt, um wiederum stark zu beschleunigen.

Die Streife entschloss sich daraufhin, den Verkehrsrowdy auf dessen Fahrtüchtigkeit zu überprüfen. Dieser habe jedoch Gas gegeben und in einem Bereich mit erlaubten 40 Stundenkilometern die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritten. Der Streife gelang es schließlich, das Fahrzeug im Bereich Schöne Aussicht zu stoppen und den Fahrer einer Kontrolle zu unterziehen.

Alkohol und Drogen im Spiel


Hierbei stellte sich heraus, dass der 30-Jährige, der ein Fahrzeug eines Fahrdienstanbieters führte, nicht im Besitz des erforderlichen Personenbeförderungsscheins war. Zudem fiel den Beamten Alkoholgeruch auf, sodass ein Atemalkoholtest durchgeführt wurde. Dieser wie auch ein durchgeführter Drogenschnelltest fielen positiv aus.

Der 30-jährige Fahrer zeigte sich im weiteren Verlauf der Maßnahmen zunehmend aggressiv und bedrohte zudem das Streifenteam.

Der Mann muss sich nun wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, der Trunkenheit im Straßenverkehr, der gewerblichen Personenbeförderung ohne Personenbeförderungsschein und der Bedrohung verantworten. (red)

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