Historischer Tag für Bad Orber Triathletinnen: Borbála Sarcia stürmt auf Rang vier
Montag, 20.07.2026
BAD ORB / TÜBINGEN - Das Team Bad Orb hat beim Bundesliga-Rennen in Tübingen ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Vor der beeindruckenden Kulisse der Tübinger Altstadt sorgte vor allem Borbála Sarcia für einen Gänsehaut-Moment ...
Die Ungarin kämpfte bis zum Schluss um einen Podestplatz und belegte einen herausragenden vierten Rang im Gesamtklassement – das beste Einzelergebnis, das jemals eine Athletin der Bad Orber Bundesligamannschaft erreicht hat, berichtete die Teamleitung zufrieden.
In absoluter Topform
Sarcia präsentierte sich vom ersten Meter an in absoluter Topform. Nach einem starken Schwimmen im Neckar und einer offensiven Radleistung mischte die 24-jährige permanent in der Spitzengruppe mit und lieferte auf der Laufstrecke mit 16:36 Minuten über 4,8 Kilometer ein Rennen auf Topniveau.
„Tübingen war wirklich wieder ein großes Triathlonfest. Mein Trainer sagte mir nach dem Rennen, ich darf mit diesem Erfolg wieder zurück nach Ungarn kommen“, sagte Sarcia.
"Jetzt kommt der Feinschliff"
Auch Ava Martha Brambier
zeigte einmal mehr, warum sie zu den größten deutschen Nachwuchstalenten
zählt. Nur zwei Wochen vor den Jugend-Europameisterschaften fuhr die
Deutsche Jugendmeisterschafts-Dritte auf der Radstrecke zur Gruppe von
Teamkollegin Alice Riebler auf und überzeugte mit einem sehr guten Lauf
(17:15 Minuten) in der dritten Disziplin. Mit Platz 20 gelang ihr wieder
ein sehr gutes Bundesliga-Resultat.
„Die Weichen für die EM sind
nun gestellt, jetzt kommt der Feinschliff“, kommentierte die Büdingerin
zufrieden nach Zieldurchlauf das eigene Rennen.
Ein Rennen mit besonderer Bedeutung
Für
Alice Riebler war Tübingen ein Rennen mit besonderer Bedeutung. Nachdem
sie im vergangenen Jahr nach einem Zusammenbruch auf der Laufstrecke
aufgeben musste, war die gebürtige Italienerin mit Rang 28 zufrieden.
Theresa Moser komplettierte das gute Mannschaftsergebnis mit Platz 45.
Das Team Bad Orb bestätigte mit Gesamtrang vier die im Vorfeld von Teammanager Adi Kohr ausgerufene Marschroute, den Aufwärtstrend nach Kraichgau mit Rang sechs fortzuführen: Vor allem der vierte Platz von Sarcia zeige, dass die Mannschaft wie in der Sahnesaison 2024 wieder mit den besten Teams Deutschlands auf Augenhöhe kämpfen könne.
Bereits am kommenden Wochenende wartet mit den Deutschen Meisterschaften im Rahmen der Finals in Hannover die nächste große Bühne. ARD und ZDF übertragen das Rennen live im Fernsehen. (red)

