Einmalige Chance

Breitbandausbau in Herolz gestartet: So kommt Ihr noch an einen Anschluss

In Herolz ist der Glasfaserausbau gestartet ... - Foto: Bensing & Reith


Montag, 27.07.2026
von Redaktion Kinzig News

SCHLÜCHTERN - Jetzt dürfen sich auch die Herolzer Bürgerinnen und Bürger auf schnelles Internet freuen: Der Glasfaserausbau im Schlüchterner Stadtteil ist vor Kurzem erfolgreich gestartet. 

Wer sich einen kostenlosen Anschluss sichern möchte, muss die Grundstückseigentümererklärung (GEE) bis zum 2. August bei der Breitband Main-Kinzig GmbH einreichen. Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth betonte beim Spatenstich: „In Herolz wird es keine Nachverdichtung geben, es ist also die einzige Chance auf einen kostenfreien Glasfaser-Anschluss.“

Landrat Thorsten Stolz betonte: „Fakt ist: Der Hunger nach Bandbreiten wird steigen. Unser Ausbau setzt genau da an. Er stärkt den ländlichen Raum. Wir setzen das Projekt mit Unterstützung von Bund, Land und Kreis um und steigern so die Wohn- und Lebensqualität.“ Schlüchterns Erster Stadtrat Reinhold Baier ergänzte: „Das ist ein toller Tag für Schlüchtern, weil wir ohne den Kreis und ohne die Breitband Main-Kinzig GmbH hier nichts verlegt bekommen hätten.“

"Hunger nach Bandbreiten wird steigen"


Mit dem Ausbau in Herolz wird der Ausbau in den Schlüchterner Stadtteilen mit einem zweiten Tiefbauunternehmen, der Firma Furkan Bau aus Darmstadt, fortgesetzt. Parallel arbeitet die Firma TBG Bau in der Innenstadt von Schlüchtern. 86 Prozent der Bürgerinnen und Bürger aus Herolz haben ihre Bestellung bereits eingereicht. Wie in vielen anderen Orten auch, können auch hier nicht alle Gebäude mit einem kostenlosen Anschluss der Breitband Main-Kinzig versorgt werden. Entweder weil ein privatwirtschaftlicher Ausbau dort geplant ist oder weil bereits Kupferkabel verlegt wurden, also ein sogenannter Kabelanschluss, mit denen ebenfalls Gigabit-Geschwindigkeiten empfangen werden können.

Simone Roth erklärte beim offiziellen Spatenstich: „Unser Ziel ist es, dass am Ende alle, die mit Gigabit-Geschwindigkeiten surfen möchten, dies auch tun können. Und dies geben uns auch die Förderrichtlinien vor.“ Wer dazu Fragen hat, könne sich jederzeit bei der Breitband Main-Kinzig GmbH per Mail oder telefonisch melden.

Furkan Bau wird sich um die Tiefbauarbeiten kümmern. „Das Team ist eingespielt, erfahren und zuverlässig“, unterstrich Simone Roth. Rudolf Falk, Ortsvorsteher von Herolz, sagte: „Ich weiß, dass wir uns bei Fragen immer an das Unternehmen oder die Breitband Main-Kinzig wenden können. Ich werde das Thema bei den Herolzerinnen und Herolzern ansprechen, um noch mehr Menschen vom kostenlosen Anschluss zu überzeugen.“

Bestellfrist läuft am 2. August ab


Furkan Bau wird nach Beerdigungen der Arbeiten in Herolz die übrigen Stadtteile in folgender Reihenfolge bis Ende 2027 sukzessive ausbauen: Ahlersbach, Gundhelm, Hutten und Hohenzell. Selbstverständlich werden alle Bürgerinnen und Bürger vor Baustart informiert und auch auf die letzte Bestellfrist zur GEE-Abgabe hingewiesen. Denn auch in den nachfolgenden Stadtteilen wird es keine Nachverdichtung mehr geben. Die Chance auf einen kostenlosen Glasfaser-Anschluss gibt es nur einmal. 

Ein Vertrag mit einem der Dienstanbieter Vodafone oder M-net ist übrigens nicht verpflichtend. Wer aber direkt nach der Inbetriebnahme die schnellen Geschwindigkeiten nutzen möchte, benötigt einen passenden Tarif. Abschließend sagte Simone Roth: „Wir werden auch hier in Herolz wieder viele Bürgerinnen und Bürger glücklich machen. Voraussetzung ist aber, dass sie sich den Anschluss bestellt haben.“ (red)

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