Reinigung gestaltet sich als aufwendig

Waren hier Kinder am Werk? Brunnen auf dem Windecker Marktplatz erneut mit Farbkreide beschmiert

Am Brunnen auf dem Windecker Marktplatz sind erneut Schmierereien festgestellt worden. Nach erster Einschätzung handelt es sich um Farbkreide, die möglicherweise von Kindern beim Spielen auf dem Brunnen verstrichen wurde ... - Foto: Stadt Nidderau


Mittwoch, 05.08.2026

NIDDERAU - Am Brunnen auf dem Windecker Marktplatz in Nidderau sind erneut Schmierereien festgestellt worden ...

"Nach erster Einschätzung handelt es sich um Farbkreide, die möglicherweise von Kindern beim Spielen auf dem Brunnen verstrichen wurde. Nach Angaben des städtischen Bauhofs ist es mindestens der dritte vergleichbare Vorfall. Die Reinigung wurde veranlasst; sie ist wegen des verwendeten Sandsteins besonders aufwendig", heißt es aus dem Nidderauer Rathaus.

Waren hier Kinder am Werk?


"Der neue Sandsteinbrunnen in historischer Optik ist ein prägender Bestandteil des gestalteten Windecker Marktplatzes. Vielen ist nicht bewusst, dass auch vermeintlich harmlose Spiele und Zeichnungen mit Kreide wegen des Materials spürbare Arbeit für den Bauhof und damit Kosten für die Allgemeinheit verursachen", erklärt Bürgermeister Andreas Bär.

"Ich bitte daher insbesondere Eltern und Erziehungsberechtigte, die den Marktplatz mit ihren Kindern besuchen, mit ihnen über einen sorgsamen Umgang mit dem Brunnen zu sprechen."

Reinigung gestaltet sich als aufwendig


Der Sandstein des Brunnens sei weich und porös. Dadurch könne Farbe leicht in das Material eindringen. Scharfe Reinigungsmittel würden den Stein hingegen beschädigen. Die Mitarbeitenden des Bauhofs könnten die Verunreinigungen deshalb nur schonend mit Wasser und Bürsten entfernen. Entsprechend sei die Reinigung mit hohem personellem Aufwand verbunden.

Bauhofleiter Werner Christiansen erklärt: "Die Reinigung ist nicht mit einem schnellen Abwischen erledigt. Weil wir den Sandstein nicht durch ungeeignete Mittel zusätzlich schädigen dürfen, müssen wir behutsam arbeiten. Das bindet Zeit, die der Bauhof an anderer Stelle in Nidderau benötigt."

Die Stadt Nidderau bittet Personen, die Beobachtungen zu den Schmierereien gemacht haben, sich bei der Stadtverwaltung zu melden. (red)

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