Dringender Appell zum Wassersparen

UPDATE: Großalarm in Rodenbach: Einsatzkräfte kämpfen gegen Waldbrände - Feuer aktuell unter Kontrolle

Rund ein Dutzend Feuerwehren aus Rodenbach und Umgebung sind beteiligt, auch um die bisherigen Einsatzkräfte abzulösen. - Fotos: Feuerwehr Stadt Bruchköbel


Dienstag, 11.08.2026

RODENBACH - Großalarm in der Gemeinde Rodenbach: Seit Montagmittag sind zahlreiche Kräfte von Feuerwehr und Polizei im Waldgebiet zwischen Ober- und Niederrodenbach im Einsatz, um mehrere Brände zu bekämpfen. Die Ursache für die Entstehung der jeweiligen Feuer ist bislang unklar. 

"Nach bisherigem Stand ist eine Waldfläche von mehreren Tausend Quadratmetern betroffen", heißt es aus dem Polizeipräsidium Südosthessen. Der Einsatz soll sich wohl noch über den gesamten Dienstag hinziehen.

Update des Bürgermeisters: "Feuer unter Kontrolle"


Bürgermeister Klaus Schejna gibt am Dienstagmorgen ein Update: "Die Waldbrandlage in Rodenbach ist aktuell unter Kontrolle. Dennoch sind weiterhin umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig. Die Feuerwehr richtet dafür einen Pendelverkehr im Wald ein, um die Einsatzkräfte an den verschiedenen Einsatzstellen zuverlässig mit Löschwasser zu versorgen. Ich bitte deshalb alle Bürgerinnen und Bürger dringend darum, den betroffenen Wald heute und wahrscheinlich auch in den kommenden Tagen nicht zu betreten."

Darüber hinaus bestehe weiterhin eine erhebliche Gefahr durch Bäume und Äste, die durch das Feuer stark geschädigt oder hohlgebrannt sein könnten und möglicherweise unvermittelt umstürzen könnten. 

Dringender Appell zum Wassersparen


Derweil haben die Kreiswerke Main-Kinzig wegen des hohen Bedarfs an Löschwasser zum Wassersparen aufgerufen. Bürger aus den Kommunen Bruchköbel, Freigericht, Hasselroth, Rodenbach und Langenselbold sollten ihren Verbrauch auf das Notwendigste reduzieren.

"Bitte verzichten Sie möglichst auf Duschen, Baden, das Bewässern von Gärten sowie andere wasserintensive Tätigkeiten. Jeder Liter zählt. Unsere Wasserreserven werden derzeit für die Brandbekämpfung benötigt", teilen die Kreiswerke mit. 

War es Brandstiftung?


Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Noch ist unklar, ob die einzelnen Brandstellen in einem Zusammenhang stehen. Die Polizei schließt eine Brandstiftung derzeit nicht aus und hat Ermittlungen aufgenommen.

Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat beziehungsweise Hinweise zur Entstehung der Brände geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 06181/100-123 bei der Hanauer Kriminalpolizei zu melden. (red)

Am heutigen Dienstagmorgen wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bruchköbel gegen 5:30 Uhr erneut mit dem Katastrophenschutzzug alarmiert.

Am heutigen Dienstagmorgen wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bruchköbel gegen 5:30 Uhr erneut mit dem Katastrophenschutzzug alarmiert.

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