Nachsehen im Wettbieten?

Ist der Traum von Wunschstürmer Arnaud Kalimuendo für die Eintracht endgültig vorbei?

Ist der Traum von Wunschstürmer Arnaud Kalimuendo für Eintracht Frankfurt endgültig geplatzt? - Foto: Eintracht Frankfurt


Samstag, 15.08.2026
von Redaktion Kinzig.News

FRANKFURT AM MAIN - Eintracht Frankfurt droht im Werben um Arnaud Kalimuendo leer auszugehen. Nottingham Forest soll für den französischen Mittelstürmer inzwischen 35 Millionen Euro verlangen. Das wären 15 Millionen Euro mehr als die Summe, die Sportvorstand Markus Krösche angeblich höchstens investieren möchte.

Erschwerend kommt das von Nottingham bevorzugte Transfermodell hinzu. Demnach könnte Kalimuendo zunächst erneut verliehen werden. Anschließend müsste der aufnehmende Verein den 24-Jährigen jedoch für die geforderten 35 Millionen Euro fest verpflichten.

Kalimuendo überzeugte bei der Eintracht

Die Eintracht hatte Kalimuendo im Januar von Nottingham Forest ausgeliehen. Der Verein bestätigte damals auch eine Kaufoption für den Mittelstürmer, nannte jedoch keine Summe. Medienberichten zufolge lag diese bei 27 Millionen Euro.

Trotz einer insgesamt enttäuschenden Rückrunde gehörte Kalimuendo zu den Lichtblicken im Frankfurter Team. Der schnelle Angreifer erzielte sechs Tore und empfahl sich damit für eine weitere Zusammenarbeit.

Eintracht ließ Kaufoption verstreichen

Die Frankfurter verzichteten dennoch darauf, die Kaufoption zu ziehen. Nach dem Verpassen des Europapokals fehlten die ursprünglich eingeplanten zusätzlichen Einnahmen. Bereits die geforderten 27 Millionen Euro waren für die Eintracht deshalb kaum zu stemmen.

Krösche soll anschließend darauf gehofft haben, den Preis in direkten Verhandlungen mit Nottingham auf höchstens 20 Millionen Euro zu drücken. Die aktuellen Forderungen des Premier-League-Klubs machen eine solche Einigung jedoch nahezu unmöglich.

Auch Betis Sevilla zeigt Interesse

Bekannt geworden ist das neue Preisschild durch das Interesse von Betis Sevilla. Der spanische Champions-League-Teilnehmer soll sich bei Nottingham nach den Bedingungen für einen Transfer erkundigt haben.

Forest wolle mindestens die rund 30 Millionen Euro zurückerhalten, die der Klub im Sommer 2025 an Stade Rennes gezahlt hatte. Nach dem Bericht über den aktuellen Transferpoker liegt die Forderung inzwischen sogar bei 35 Millionen Euro. Auch Betis soll diese Summe derzeit zu hoch sein.

Eintracht kann nur auf sinkenden Preis hoffen

Damit bleibt der Eintracht vorerst nur die Hoffnung auf Bewegung zum Ende der Transferperiode. Sollten finanzstärkere Interessenten abspringen, könnte Nottingham seine Forderung möglicherweise noch einmal überdenken.

Das Transferfenster schließt am 1. September. Bis dahin muss die Eintracht ihre Stürmersuche weiter vorantreiben. Ohne ein deutliches Entgegenkommen von Nottingham ist eine Rückkehr Kalimuendos nach Frankfurt derzeit kaum realistisch. (red)

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