120.000 Euro investiert

Maintal: Darum ist am Schulzentrum Bischofsheim die Bushaltestelle verbreitert worden

Markus Kaiser (SVM), Erster Kreisbeigeordneter Jannik Marquart, Bürgermeisterin Monika Böttcher, Schulleiter Claus Wörn, Schulleiterin Stefanie Thor, Saskia Heber, Martina Stegemann und Anja Preuß (je KVG). - Foto: MKK-Pressestelle


Freitag, 11.09.2026

MAINTAL - Mehr Sicherheit und bessere Verkehrsabläufe: Die stark frequentierte Bushaltestelle am Schulzentrum in Maintal-Bischofsheim ist seit Kurzem breiter und bietet somit allen wartenden Schülerinnen und Schülern mehr Fläche.

Damit hat der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger gemeinsam mit der Stadt Maintal, der KreisVerkehrsGesellschaft (KVG) und dem Stadtverkehr Maintal (SVM) ein Anliegen der angrenzenden Schulen umgesetzt. Insbesondere für die Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums und der Erich-Kästner-Schule bedeutet die Maßnahme künftig eine entspanntere Situation beim Ein- und Aussteigen.

Mehr Sicherheit durch mehr Platz an der Haltestelle


Die Haltestelle „Bischofsheim Schulzentrum“ wird zur morgendlichen und mittäglichen „Rushhour“ kurz hintereinander durch verschiedene Buslinien und teils mit zusätzlichen Bussen angefahren – da kann es auf der Straße und im Wartebereich schon mal eng zugehen.

„Durch die breitere Bushaltestelle verringern wir die Gefahren, die manchmal durch Platzmangel und Gedrängel entstehen. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet das mehr Sicherheit, für das Buspersonal ist es eine Entlastung und insgesamt wird das An- und Abfahren leichter, da die Busse klar voneinander getrennte Haltebuchten mit größeren Wartebereichen haben“, sagte Schul- und Verkehrsdezernent Jannik Marquart.

120.000 Euro investiert


Die Umbaukosten in Höhe von 120.000 Euro übernimmt der Main-Kinzig-Kreis. Die Vorbereitung und Umsetzung war dennoch eine Teamleistung. Für die Erweiterung der Aufstellfläche wurden 90 Meter Zaun abgebaut, Sträucher gerodet, Erdhügel abgetragen und neu modelliert. Der vorhandene Kletterwürfel, die Tischtennis-Platte und die Sitzbank mit Mülleimer auf dem angrenzenden Spielplatz wurden ausgebaut und in Abstimmung mit der Stadt Maintal an neuer Stelle mit Fallschutzmatten versehen wieder fachgerecht eingebaut.

Der asphaltierte Streetball-Platz wurde verkleinert, rund 280 Quadratmeter neue Pflasterfläche inklusive entsprechendem Untergrund wurden verlegt und dem vorhandenen Pflastermaterial angepasst. Der Stabgitterzaun wurde um vier Meter nach hinten versetzt und ergänzt. Die KVG Main-Kinzig hat zudem die Hinweisschilder erneuert.

"Problem gelöst"


Über die zügige Umsetzung freute sich Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher, die im April seitens der Stadt Maintal bei einem ersten Treffen zu diesem Thema dabei war. „Wir lösen damit ein Problem, das durch die gestiegenen Schülerzahlen in den beiden weiterführenden Schulen drängender geworden ist. Immer mehr junge Menschen pendeln per Bus zu den Schulen und warten mittags und nachmittags auf ihren Bus. Das lässt sich seit diesem Schuljahr leichter entzerren: Gleichzeitig bleibt der Spielplatz auch nach der Umgestaltung in seiner Funktion erhalten“, so Böttcher. „Die Umsetzung ist ein gutes Beispiel dafür, was durch eine enge Abstimmung der beteiligten Partner schnell erreicht und abgeschlossen werden kann.“

Auch die beiden Schulen waren in die Überlegungen einbezogen. (red)

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