MAIN-KINZIG-KREIS

„Touristisch auf der Überholspur“: Kreis macht auf Grünen Woche Werbung für Spessart

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (rechts) und Katrin Hess (Leiterin des Amts für Umwelt, Naturschutz und ländlicher Raum) werben auf der Bühne bei Moderator Kai Völker für den Spessart. - Foto: privat

Sonntag, 26.01.2020

„Der Spessart bringt alle Voraussetzungen mit, um in den nächsten Jahren eine der namhaftesten Adressen für Touristen in Deutschland zu werden“: Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler hat die Bühne der Grünen Woche in Berlin genutzt, um die schönen und spannenden Seiten des Kinzigtals und des Spessarts zu präsentieren. Buchstäblich eine Bühne bereitete ihr am Donnerstag HR-Moderator Kai Völker, der Susanne Simmler und Katrin Hess, die Leiterin des Amts für Umwelt, Naturschutz und ländlichen Raum zum Spessart und den Main-Kinzig-Kreis interviewte.

Als „lange unterschätzt, längst wachgeküsst und heute touristisch auf der Überholspur“ beschrieb Simmler im Gespräch mit Völker die Destination Spessart. Sie nannte den Mountainbike-Tourismus als bestes Beispiel. „Wir haben in den letzten Jahren Mountainbiker mit Touristikern zusammengebracht und gemeinsame Projekte unterstützt. Daraus entstanden Streckennetze unterschiedlicher Längen, bis hin zur Spessart-8, die derzeit geplant wird. Damit bieten wir Abenteuerurlaub auf dem Rad über hunderte Kilometer. Wer mag, übernachtet im Zelt, wer es komfortabler mag, übernachtet im Hotel, wer Wellness mag, kehrt entlang der Strecke ein. Das wird in den nächsten Jahren für den Radtourismus eine absolut begeisternde Urlaubsoption“, so Simmler.

Über drei Tage hinweg hatte der Main-Kinzig-Kreis am Hessenstand der Grünen Woche seine Vorzüge zeigen dürfen. Davon machte neben Spessart Tourismus unter anderem auch SPESSARTregional Gebrauch. Auf dem aufgestellten Spessart-Thron nahmen täglich mehrere hundert Besucherinnen und Besucher Platz. Über das gewinnbringende Zusammenspiel von Landwirtschaft und Tourismus konnte das Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlicher Raum anhand des Beispiels der „Regiomaten“ aufklären, die im vergangenen Jahr entlang von stark frequentierten Rad- und Wanderstrecken aufgestellt wurden und für landwirtschaftliche Betriebe aus der Region einen neuen Absatzzweig eröffneten.

„Wir haben in Berlin viele Kontakte geknüpft und sicher auch bei einigen Gästen das Interesse an unserer Region wecken können. Die Rückmeldungen haben mir jedenfalls gezeigt, dass wir gerade mit unseren herausragenden und kreativen Projekten eine echte Marke sind. Da knüpfen wir natürlich auch im neuen Jahr an“, zog Susanne Simmler zufrieden Bilanz. (pm)+++

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