30.000 Euro abgeräumt

Rennen um den Deutschen Schulpreis: LOG aus Bruchköbel landet unter den Top Sechs

Schuldezernent Jannik Marquart übermittelt der Schulleiterin Angela Kirchhoff und Simon Marx, Lehrkraft am LOG und Organisator des Wettbewerbsprozesses, die besten Wünsche fürs Finale. - Foto: MKK-Pressestelle


Dienstag, 29.09.2026

BRUCHKÖBEL / BERLIN - Kreisschuldezernent Jannik Marquart hat der Schulgemeinde des Lichtenberg-Oberstufengymnasiums (LOG) gratuliert.

Die Bruchköbler Oberstufe gehört im Wettbewerb um den Deutschen Schulpreis zu den besten Sechs, wie am heutigen Dienstag in Berlin bekanntgegeben worden ist. Dafür erhält das LOG ein Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro.

"Für das LOG ein fantastisches Ergebnis"


„Für das LOG ist das ein fantastisches Ergebnis. Für die Schülerinnen und Schüler ist es das Siegel, gute und fokussiert individuelle Bildung und Förderung zu erhalten. Und für die Lehrkräfte ist es die Bestätigung für ihre Arbeit in den vergangenen Jahren“, sagte Marquart.

Der Deutsche Schulpreis gilt als renommierteste Auszeichnung für Schulen in Deutschland und wird jedes Jahr von der Robert-Bosch-Stiftung und der Heidehof-Stiftung vergeben. Unter allen Bewerberschulen um den Schulpreis 2026 hatte es das LOG ins Finale geschafft (KINZIG.NEWS berichtete), wo am Dienstag unter den besten 15 Einrichtungen noch einmal die vordersten sechs ausgewählt und prämiert wurden, darunter das LOG, das laut Jury „ihr Handeln konsequent an den Bedürfnissen der Jugendlichen“ ausrichte. 

"Agieren auf Augenhöhe"


Angela Kirchhoff, Schulleiterin des LOG, sagt: „Unsere Schule zeichnet sich durch ein agiles Kollegium aus, das die Vielfalt an unserer Schule schätzt und dem Leitbild ‚Agieren auf Augenhöhe‘ in der täglichen Zusammenarbeit mit unseren Schülerinnen und Schülern konsequent folgt. Wir verstehen uns als lernende Schule, die großen Wert auf Schülerpartizipation und die Stärkung der Eigenverantwortung legt. Methoden wie ‚Design Thinking‘, unser Unterrichtskonzept ‚Go and Grow‘ im Fach Englisch, der aktive Austausch im Tandemprojekt oder die gemeinsame Gestaltung unseres Pädagogischen Tages sind nur einige Beispiele dafür, wie wir Schülerinnen und Schüler aktiv in den Lernprozess einbinden. Wir begleiten sie von Anfang an auf ihrem individuellen Weg zum Abitur – zugewandt, wertschätzend und zukunftsorientiert."

Den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis erhielt übrigens die Bertha-von-Suttner-Schule aus Mörfelden-Walldorf (Landkreis Groß-Gerau). (red)

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