WÄCHTERSBACH

"Familienbande" ist auf Kurs: KGW-Sprecher Hoss hat Platz drei im Blick

Foto: GNZ

Dienstag, 28.01.2020

Starker Start, starker Endspurt, dazwischen eine längere Durststrecke mit einigen herben Pleiten: So lässt sich der Saisonverlauf der KG Wittgenborn beschreiben. Macht in der Endabrechnung Platz fünf mit nur vier Zählern Rückstand auf Platz drei und einem Nachholspiel in der Hinterhand. Sprecher Joachim Hoss ist dank des starken Schlussspurts zuversichtlich, dass die „KGW-Familienbande“, bei der sage und schreibe sieben Geschwisterpaare kicken, in der Restrunde noch einmal oben angreifen und den Aufstiegsrelegationsplatz erobern kann. Der Auftakt hat es allerdings in sich.

Die Spielidee von Coach Alberto Agnetelli, der bereits vor Weihnachten seinen Vertrag bei der KGW verlängert hatte, scheint in den Köpfen der Spieler angekommen zu sein. In der Endphase war Wittgenborn nicht mehr aufzuhalten und arbeitete sich in der Tabelle nach vorne. Für Hoss keine Überraschung: „In unserer schwachen Phase standen ganz viele Spieler nicht zur Verfügung. Wir hatten sehr viele Verletzte, dazu kamen Studenten oder Bundeswehrsoldaten, die Verpflichtungen hatten. In den letzten Wochen vor der Winterpause war der Kader wieder komplett. Da konnte unser Trainer aus dem Vollen schöpfen, und da hat man auch gesehen, was möglich ist, wenn wir komplett sind.“

Möglichst komplett soll Wittgenborn auch in die Restrunde starten. Der Kader wurde im Winter noch einmal verstärkt, Philipp Eckert (Germania Wächtersbach) und Rafal Lybyk (FC Gelnhausen) wurden von Kreisoberligisten losgeeist und sollen das Team weiter nach vorne bringen. „Dadurch werden wir noch variabler“, freut sich Hoss. „Wir kommen ja ohnehin über das Kollektiv. Philipp Eckert ist ein Rückkehrer, er ist auf vielen Positionen flexibel einsetzbar. Und Rafal Lybyk kann im Mittelfeld viele Positionen spielen und ist sehr torgefährlich.“ Da der Ex-Udenhainer Hasan Karagöz eine starke Saison spielt und sich Ansgar Weiher nach langer Verletzungspause wieder seiner Topform annähert, ist von der Wittgenborner Offensive auch in der Restrunde viel zu erwarten. „Der Schuh drückt bei uns ja eher in der Defensive“, meint Hoss. „Wir treffen eigentlich immer, müssen aber sehen, dass wir hinten künftig noch besser stehen.“(GNZ)+++