JOSSGRUND

VfB Oberndorf II: Aufsteiger kämpft um die sportliche Rettung

Foto: GNZ


Dienstag, 04.02.2020

15 Zähler aus 19 Spielen stehen zur Winterpause auf dem Konto des Oberndorfer B-Teams. Die Konsequenz: Platz 16 im Klassement. Zum Ligastart will VfB-Trainer Daniel Stolberg vor allem an den Abwehrmechanismen arbeiten und ruft den Kampf um den Ligaverbleib aus.

Nach der Meisterschaft der Gelnhäuser B-Liga nahmen die Oberndorfer den Schwung aus der vergangenen Spielzeit mit in die neue Spielklasse und heimsten sich zum Saisonauftakt sieben Punkte aus den ersten drei Duellen ein. Doch eine lange Durststrecke von neun Spielen ohne Dreier zog Oberndorf in einen Abwärtsstrudel hinein und spülte die Stolberg-Truppe tief in den Tabellenkeller. Eine 9:2-Gala gegen Somborn beflügelte die schwarz-weißen Träume vom Klassenerhalt, die Höchst (1:5) und Aufenau (1:4) jedoch schnell wieder entzauberten. Zur Winterpause rangieren die Jossgründer auf einem direkten Abstiegsplatz.

„Mit unserem Abschneiden bin ich nicht zufrieden“, urteilt VfB-Übungsleiter Daniel Stolberg, der eine höhere Punkteausbeute von seiner Truppe einfordert. An den Stellschrauben dreht der Coach aber lieber im Stillen: „Wir wissen, unsere Probleme intern zu besprechen, damit wir sie in der Rückrunde abstellen und das haben wir bereits gemacht.“ 

Außerdem betont Stolberg, auf die Hilfe des A-Teams angewiesen zu sein. „Durch viele Verletzungen in der ersten Mannschaft war das in der Hinrunde nicht gegeben und wir hatten ebenfalls mit Ausfällen zu kämpfen“, lässt der VfB-Trainer Revue passieren und hofft, „dass sich das in der Restrunde bessert“. Für die entscheidende Phase hat sich Stolberg eine Marschroute zurechtgelegt: „Wir müssen vor allem in der Defensive klar besser werden.“ Mit 63 Gegentreffern stellt der VfB die drittschlechteste Abwehr der Liga, nur Aufenau (68) und Somborn (82) kassierten mehr Buden. 

Offensiv entwickeln die Schwarz-Weißen vom Rabengrund besonders durch Thomas Wirsing Durchschlagskraft. Zwölf Tore steuerte der Goalgetter in dieser Spielzeit bei. „Als Thomas ausgefallen ist, hatten wir klare Defizite im Sturm“, konstatiert der Übungsleiter, stellt aber dennoch klar: „Ich sehe uns als Kollektiv, da möchte ich keinen einzelnen Spieler hervorheben.“ Lobende Worte findet Stolberg nicht nur für seine Offensive, die „eigentlich immer Tore macht, auch wenn es noch mehr Treffer sein könnten“, sondern auch für die Trainingsbeteiligung seiner Schützlinge. Weiterhin positiv: In der Fairness-Tabelle platzierten sich die Stolberg-Mannen auf dem dritten Rang. In 19 Spielen zogen die Schiedsrichter weder die Ampelkarte noch den glattroten Karton. Dies gelang in der gesamten Liga nur Wittgenborn. (GNZ)+++


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