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Keine Kampfansage aus Florida: Neuenhaßlau-Coach und 31-Tore-Mann Hedderich sieht Geislitz in der Favoritenrolle

Marcel Hedderich von Spitzenreiter Viktoria Neuenhaßlau hat bereits zur Winterpause 31 Treffer auf dem persönlichen Torekonto. - Foto: Gelnhäuser Neue Zeitung


Donnerstag, 06.02.2020

In der vergangenen A-Liga-Saison wurde Patrick Kalis (damals SV Salmünster) mit sagenhaften 40 Treffern Torschützenkönig der Spielklasse und ballerte seine Mannschaft fast im Alleingang zum Aufstieg in die Kreisoberliga. Jene 40-Tore-Marke wird in dieser Saison mit ziemlicher Sicherheit noch übertroffen: Marcel Hedderich von Spitzenreiter Viktoria Neuenhaßlau hat bereits zur Winterpause 31 Treffer auf dem persönlichen Torekonto. Trotz dieser irren Trefferzahl bleibt Hedderich, den die GNZ im Florida-Urlaub erreichte, bescheiden und schiebt dem Rangzweiten aus Geislitz die Favoritenrolle in Sachen Meisterschaft zu.

14 von 19 Spielen gewonnen, 73 Tore erzielt, vier Punkte Vorsprung auf den Zweiten Geislitz, acht auf den Dritten Großenhausen: 31-Tore-Mann Hedderich dürfte zufrieden sein nach der ersten Saisonhälfte. „Ich habe ja immer was zu kritisieren, aber das ist auf Platz eins natürlich Meckern auf hohem Niveau. Trotzdem haben wir gerade im ersten Drittel der Saison zu viele Tore gefangen. Es kostet immer viel Kraft, solche Spiele zu gewinnen, da hätten wir es uns in vielen Spielen einfacher machen können. Manchmal waren wir selbst unser größter Gegner.“

Sascha Talmon greift wieder an

Was Hedderich nicht überrascht, immerhin sei man eine junge Truppe. „Da ist es vielleicht auch normal, dass bei einigen Spielern mal Nachlässigkeiten dabei sind. Die Qualität haben wir grundsätzlich im Kader, auch in der Defensive. Es fehlt nur manchmal die Konzentration über 90 Minuten, das ist ganz klar eine mentale Schwäche. Was mich als Trainer natürlich Nerven kostet.“ Wobei die Bilanz herausragend ist. „Nur zwei Niederlagen in der Hinrunde, insgesamt nur drei Niederlagen im Jahr 2019 – natürlich können wir damit mehr als zufrieden sein.“ (GNZ) +++

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