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Valentinstag: Zwei Herzen, eine Leidenschaft - das Bikerpaar Nina Keller und Steven Bussemer

Steven Bussemer und Nina Keller mit ihren Motorrädern. - Fotos: Privat

Freitag, 14.02.2020
von LENA EBERHARDT

Laute Motoren, heiße Reifen und der Duft von Sprit und Gummi liegt in der Luft - Liebe kann so schön sein. Vor allem dann, wenn zwei Herzen eine ganz besondere Leidenschaft verbindet. Über das Motorradfahren haben sich Nina Keller und Steven Bussemer kennen und lieben gelernt. Ein besonderes Highlight für ihre Motorradkarriere steht in diesem Jahr schon in den Startlöchern, denn das Paar aus Bad Orb tritt zum ersten Mal gemeinsam bei den Twin Cup im Rahmen der Internationalen Motorradmeisterschaften an. 

"Ich war damals über Weihnachten in Spanien zum Motorradfahren. Auf dem Heimweg haben wir uns kennengelernt und dann ging eigentlich alles ziemlich schnell", schmunzelt Steven Bussemer. Das Paar ist seitdem unzertrennlich und will nun zum ersten Mal gemeinsam an den Twin Cup Meisterschaften teilnehmen.


Seit 2014 nimmt Bussemer an Meisterschaften, zumeist Amateur Cups, teil. Beide fahren bereits seit mehreren Jahren Motorrad und besitzen jeweils eine Suzuki SV 650. "Schon Anfang des Jahres war klar, dass wir bei diesem Cup mitfahren möchten", so das Paar. Bei dieser Meisterschaft handelt es sich um ein markenoffenes Rennen, das ein großes Leistungsspektrum bietet. Damit ist der Cup sowohl für Einsteiger, als auch für Fahrer mit mehr Erfahrung ideal. "Man fährt zwei bis drei Rennen am Tag. Da hat man noch genügend Zeit zwischendurch nach dem Motorrad zu schauen", berichtet Bussemer. Für das Rennen sind aktuell die Suzuki SV 650, Gladius ab dem Baujahr 2008, Kawasaki Z650 und Yamaha MT07 zugelassen.


"Insgesamt 42 Motorradfahrer nehmen an einem Rennen teil. Da gibt nach dem Startschuss ziemliches Gewusel. Unsere Freunde und Familien halten dann immer den Atem an", erzählt Keller. Nach mehreren Renndurchgängen werden die Gewinner gekürt. "Wir fahren beim Cup in einem sehr sicheren Umfeld. Das sind keine Strecken, bei denen man Kopf und Kragen riskiert", sagt das Paar.


Nichtsdestotrotz kostet eine solche Saison auch mal einen fünfstelligen Betrag. Da Fallen Anfahrt, Verpflegung, aber auch die Ersatzteile für die beiden Motorräder ins Gewicht. "Wir sparen für das Rennen und werden von Sponsoren unterstützt", berichtet Keller, "Auch Freund und Familie unterstützen uns. Wir sind über jede helfende Hand glücklich." +++

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