GELNHAUSEN

Für Überraschung sorgen: Höchster B-Team will einstelligen Tabellenplatz verteidigen

Zehn Spiele ohne Niederlage beflügelten das B-Team und ließen es zwischenzeitlich auf Platz drei schweben. - Foto: Gelnhäuser Neue Zeitung


Mittwoch, 12.02.2020

Mit dieser Ausgangslage zur Winterpause hätten vor der Saison wohl nur wenige gerechnet: Mit 32 Punkten rangiert Höchst II auf Platz sechs. Lediglich fünf Zähler trennen die Blau-Weißen vom Relegationsrang. TSV-Coach Mario Häuser will auch am Saisonende auf einem einstelligen Platz stehen. 

Von einem furiosen Start kann bei Höchst II kaum die Rede sein: Drei Niederlagen wie ein 0:4 gegen Großenhausen läuteten die neue Spielzeit ein. Mit einem 1:0 gegen Somborn erwachten dann die Lebensgeister der Häuser-Truppe. Zehn Spiele ohne Niederlage beflügelten das B-Team und ließen es zwischenzeitlich auf Platz drei schweben. Im letzten Spiel vor der Winterpause riss die Serie jedoch, als sich Höchst Großenhausen mit 1:4 geschlagen geben musste.

„Eine tolle Geschichte, diese Serie“, lobt Häuser seine Schützlinge. Besonders freute sich der Coach, dass seine Truppe auch „in schwierigen Spielen“ bestehen konnte. „Gegen Mittel-Gründau standen am Morgen zehn Mann im Kader, kurzfristig haben uns drei Spieler zugesagt“, führt Häuser aus. Da in seiner Truppe „einiges zusammenpasst“, kündigt der Übungsleiter an: „Vielleicht werden wir noch für die eine oder andere Überraschung sorgen.“ Dafür hofft er, vom Los der zweiten Mannschaften befreit zu bleiben, also mit wenigen Verletzungen und Abstellungen „nach oben“ durch die Restrunde zu kommen. „Schön wäre, wenn wir nicht so viel hin- und herwechseln müssten“, hofft Häuser auf Konstanz im Kader. 

Mit den spielerischen Leistungen seiner Jungs zeigt sich der Fußballlehrer überwiegend zufrieden. „31 Gegentreffer sind kein schlechter Wert, die meisten Spiele haben wir gut und oft knapp gestaltet, auch wenn wir zweimal unnötig viele Treffer gegen Großenhausen kassiert haben“, lässt der TSV-Trainer Revue passieren. Dass das „eine oder andere Tor mehr“ hätte fallen können, ist für Häuser klar. „Ich spiele lieber offensiv und will Tore machen, auch wenn wir dann in die Gefahr eines Konters laufen.“ (GNZ) +++

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