GELNHAUSEN

Aufgabe: Beim giftigen Schlusslicht punkten

Björn Pape und der TV Gelnhausen wollen beim Schlusslicht einen Sieg einfahren. - Foto: GNZ

Freitag, 28.02.2020

Am Samstagabend um 19.30 Uhr tritt der TV Gelnhausen in der 3. Liga Mitte beim Tabellenvorletzten HSC Bad Neustadt an.

Im Hinspiel hatte der TVG 45 Minuten lang die Partie im Griff, geriet dann aber mit vier Toren in Rückstand und rettete erst in den Schlussminuten ein glückliches Unentschieden „Bad Neustadt ist eine erfahrene, körperbetonte und giftige Mannschaft, die einem auf dem Feld keinen Meter Platz lässt. Da dürfen wir keine Geschenke machen“, berichtete der Gelnhäuser Cheftrainer Matthias Geiger. „Wir können zwar auf der guten Abwehrleistung im Spiel gegen Groß-Bieberau-Modau aufbauen, müssen aber im Angriff disziplinierter agieren. In allen Mannschaftsteilen ist noch Potenzial nach oben.“

Nach den starken Auftritten der Unterfranken in den vergangenen Wochen gegen Spitzenteams geht der Cheftrainer von einer schwierigen und intensiven Partie aus. „Wir dürfen den Gegner auf keinen Fall aufgrund der Tabellensituation unterschätzen. Ich habe Respekt vor der Aufgabe. Da müssen wir eine gute Leistung abrufen.“ Ein Sieg würde natürlich viel weiterhelfen, zumal zwei weitere Auswärtsspiele in Elbflorenz und Hanau folgten.

Auf einen Abstiegsplatz hat der TVG zwar komfortable neun Punkte Vorsprung auf den TV Kirchzell, aber der Tabellendrittletzte hat zwei Spiele weniger und noch vier Heimspiele, während die Barbarossastädter nur noch gegen Nordheim und Baunatal zu Hause spielen.

Was den Kader für das Spiel betrifft, entscheidet das Trainerteam erst nach dem heutigen Training darüber, wer aufläuft und wer zwischen den Pfosten steht. „Von den drei Torleuten Julian Lahme, Marius Sulzbach und Alexander Bechert nehmen wir zwei mit. Da die A-Jugend-Bundesliga zeitgleich in Bremen spielt, steht noch nicht fest, ob Cédric Marquardt und Fynn Hilb dabei sind.“ Björn Pape sei nach seinen Leistenproblemen auf einem guten Wege und spielfähig, allerdings noch nicht zu 100 Prozent fit. Was seine eigene Vertragsverlängerung betrifft, ist Cheftrainer Matthias Geiger „noch in Gesprächen. Es wird aber ein klein wenig dauern, bis eine Entscheidung fällt.“ (GNZ) +++

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