CDU Freigericht unterstützt einstimmig Friedrich Merz
Freitag, 06.03.2020
FREIGERICHT - Die CDU Freigericht hat in ihrer jüngsten Vorstandssitzung einstimmig zur Wahl von Friedrich Merz als neuen Bundesvorsitzenden der Partei aufgerufen. Mit einem Antrag zum Kreisparteitag der CDU Main-Kinzig am Freitag, 20. März, machen sich die Christdemokraten dafür stark, eine entsprechende Wahlempfehlung an die Delegierten zu geben.
"Wir wollen auf dem Kreisparteitag ein klares Votum der Parteibasis erreichen", erklärt der CDU-Parteichef Patrice Göbel die Motivation des Gemeindeverbands in einer Pressemitteilung. Aus anderen Stadt- und Gemeindeverbänden habe er bereits positive Rückmeldungen dazu erhalten.
Bei der bevorstehenden Neuwahl zum Bundesvorsitz der CDU am Samstag, 25. April, geht es nach Auffassung der Freigerichter Parteifreunde zugleich um die Frage, ob man in der Union mit dem zuletzt eingeschlagenen Weg und den daraus resultierenden empfindlichen Wahlniederlagen zufrieden sein und diesen Weg weitergehen, oder ob man mit einer grundlegenden Neuausrichtung die Partei erneuern und dadurch einen Aufbruch einleiten wolle. Mit Friedrich Merz habe sich eine herausragende und in der gesamten Parteibasis außerordentlich wertgeschätzte Persönlichkeit bereit erklärt, Verantwortung für die CDU zu übernehmen. Die Freigerichter seien davon überzeugt, dass es mit ihm gelingen werde, der Partei wieder ein klares Profil zu geben.
"Die Delegierten auf dem Bundesparteitag setzen sich im Wesentlichen aus hauptamtlichen Politikern zusammen“, ergänzt der stellvertretende Freigerichter CDU-Vorsitzende Dr. Jürgen Schmitt. „Das sind dieselben, die im Wahlkampf von der Parteibasis unterstützt und im Wahlkampf von den Stadt- und Gemeindeverbänden getragen werden.“ Nach GNZ-Informationen werden beim Bundesparteitag in Berlin aus dem heimischen CDU-Kreisverband Dr. Katja Leikert, Dr. Peter Tauber und Srita Heide auf Basis der noch gültigen Delegiertenliste vom hessischen Landesparteitag stimmberechtigt sein. Ersatzpersonen sind Heiko Kasseckert und Michael Reul. Aus der Sicht von Schmitt sei es legitim, den Willen der einfachen Mitglieder zu formulieren und zu adressieren. An den Kreisparteitagsbeschluss werden die Delegierten aber nicht gebunden sein. (GNZ) +++