SCHLÜCHTERN

Team "FINDIT" stellt Idee vor: Kinzig-Schule erneut beim Deutschen Gründerpreis für Schüler dabei

Von links: Markus Wlczek, Elina Deibert, Christian Riek, Sarah Qamar, Sonja Heil, Sarah Killmer und Oliver Kolesky. - Fotos: Joana Gibbe


Dienstag, 10.03.2020
von JOANA GIBBE

SCHLÜCHTERN - Mit der Realität konfrontiert und auf das Arbeitsleben vorbereitet werden - das erhoffen sich die drei Teammitglieder von „FINDIT“ von ihrer Teilnahme am Deutschen Gründerpreis für Schüler 2020. Die Elftklässlerinnen der Kinzig-Schule Schlüchtern stellten bei einem Kick-Off am Montag ihre Idee für den Wettbewerb in der Sparkasse vor. Zum 17. Mal agiert die Sparkasse in Schlüchtern als regionale Spielzentrale für das bundesweit größte Existenzgründer-Planspiel.

Der Wettbewerb läuft bereits seit Januar, im Moment befindet sich das Team also „mitten in der Spielphase“, erklärt Spielbetreuerin Sonja Heil von der Sparkasse. Für die Schülerinnen und Teammitglieder Sarah Killmer, Elina Dabert und Sarah Qamar bedeutet das: jede Menge Arbeit. 

Denn in dem Wettbewerb gilt es, aus einer Idee einen marktreifen Businessplan zu erstellen und das Produkt oder die Dienstleistung in neun verschiedenen Aufgaben zu erarbeiten. Von der Suche des Unternehmenspartners über die Finanzierung und der Vertriebsplanung bis zum fertigen Geschäftskonzept erstrecken sich die Aufgaben des Planspiels. 

Spielbetreuerin Sonja Heil steht dem Team zur Seite.
Spielbetreuerin Sonja Heil steht dem Team zur Seite.
Neun Aufgaben gibt es in dem Planspiel zu erarbeiten.
Neun Aufgaben gibt es in dem Planspiel zu erarbeiten.
Das Team 'FINDIT' stellt beim Kick-Off seine Idee vor.
Das Team 'FINDIT' stellt beim Kick-Off seine Idee vor.

Verlorenes wiederfinden dank „FINDIT“

Wie sagt man so schön, Not macht erfinderisch. Und viele Ideen entstehen tatsächlich aus der Not heraus, so auch „FINDIT“. Einen Tag vor der Heimfahrt von der Klassenfahrt erlebt Sarah Qamar einen ganz schönen Schrecken. Sie hat ihren Geldbeutel verloren. Nicht nur wegen des Geldes ärgerlich, sondern vor allem wegen all der Dokumente und Papiere, die man tagtäglich mit sich trägt. Vom Personalausweis über die Bankkarte bis zur Versichertenkarte. Und das auch noch weit weg von zu Hause.

Genau aus dieser Not entstand die Idee der drei Freundinnen: ein Sticker mit Ortungsfunktion. Was so simpel klingt, soll „Panik verhindern“ und dem Kunden „ein Sicherheitsgefühl“ bieten. Denn sollte ein Wertgegenstand mal verloren gehen, lasse er sich dank des „FINDIT“-Stickers ganz einfach wiederfinden, erklären die 17-Jährigen. Besonderen Wert legen die Schülerinnen dabei auf den Datenschutz.

Team 'FINDIT' (von links): Die Elftklässlerinnen Elina Deibert, Sarah Killmer und Sarah Qamar.

Team 'FINDIT' (von links): Die Elftklässlerinnen Elina Deibert, Sarah Killmer und Sarah Qamar.

Halbzeit in der Spielphase

Während die ersten vier Aufgaben schon eine Weile bekannt und größtenteils bearbeitet sind, gilt es nun, sich den kniffligeren Aufgaben zu stellen. Am Montag wurde bereits die fünfte Aufgabe des Planspiels veröffentlicht. Dabei müssen sich die Teams mit der Preisermittlung und Finanzplanung ihres Produkts oder ihrer Dienstleistung auseinandersetzen.

Denn am sechsten Mai endet die Spielphase. Bis dahin müssen alle Aufgaben erledigt und abgegeben sein. Erreicht ein Team die Mindestpunktzahl, die erst nach Spielende bekannt gegeben wird, beurteilen zwei voneinander unabhängige Juroren einer Fachjury das Geschäftskonzept. Die besten 30 Businesspläne werden erneut einer Expertenjury vorgestellt, die die Stärken und Schwächen dieser diskutiert. Am 25. Juni 2020 werden die zehn besten Teams dann bei der Siegerehrung in Hamburg ausgezeichnet. +++

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