REGION

Hessischer Handballverband hat entschieden: Spielrunde ist ab sofort beendet

Symbolbild

Freitag, 13.03.2020

Das Präsidium des Hessischen Handballverbandes (HHV) hat Donnerstagabend in Abstimmung mit dem Deutschen Handball-Bund sowie den anderen Landesverbänden beschlossen, die Saison mit sofortiger Wirkung zu beenden.

„Bedingt durch die aktuellen und rasanten Entwicklungen zum Thema Coronavirus, die Schließung von Ländergrenzen sowie von Hallen und Schulen, die Quarantäne von Mannschaften, Infektionen von Spielern in Hessen sowie die Aussagen der Gesundheitsbehörden, dass die Spitze der Entwicklung bezüglich der Infektionsquantität für April bis Mitte Mai erwartet wird, hat das Präsidium des Hessischen Handball-Verbandes nach ausführlicher Beratung einstimmig die folgenden Beschlüsse gefasst ...“, schreiben HHV-Präsident Gunter Eckardt und seine Vorstandskollegen.

Die angesprochenen Beschlüsse gestalten sich wie folgt: Der Spielbetrieb für alle Klassen und auf allen Ebenen in Hessen wird ab dem heutigen Freitag eingestellt und damit für die Spielrunde 2019/20 beendet. Die Auf- und Abstiegsregelungen zur und für die folgende Spielrunde 2020/21 werden mit dem Tabellenstand der jeweiligen Spielklasse vom Freitag, den 13. März, gewertet. Die Qualifikation der Jugend zur Hallenrunde 2020/21 wird durch das Ressort Jugend entsprechend neu geordnet und allen Beteiligten bekannt gegeben.

Alle Maßnahmen, wie Trainer- Aus- und Weiterbildung, Stützpunkt und Lehrgänge der Auswahlmannschaften, Schiedsrichterlehrgänge und Schiedsrichterversammlungen oder andere Lehrveranstaltungen sind ab Freitag, 13. März, bis auf Weiteres ausgesetzt.

„Das Präsidium des Hessischen Handball-Verbandes hat sich diese Entscheidungen nicht leicht gemacht, da es dadurch sicherlich zu Verzerrungen und empfundenen Benachteiligungen aus dem Spielbetrieb kommen kann. Wir sind jedoch der Auffassung, dass in dieser, durch höhere Gewalt und äußere Einwirkungen verursachten, besonderen Lage wir diese Entscheidungen aus sportlichen Erwägungen und aus der Fürsorgepflicht des Verbandes für die Gesundheit aller treffen müssen“, erklärte Eckart abschließend. (GNZ) +++

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