FREIGERICHT

Freigerichter Einzelhändler stehen in der Corona-Krise zusammen

Im Bild von links: Josephine Schmidt (Aldi), Jürgen Herröder (Rewe), Dennis Neuberger (Lidl), Daniel Milinski (Tegut), Diana Reuter (Norma), Burkhard Benzing und Maria Grüb (Kaufhaus Benzing) mit Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz - Foto: privat

Dienstag, 17.03.2020
von HANS BRAUNE

Auf Initiative von Jürgen Herröder (Rewe-Markt) haben sich kurzfristig am Dienstag, 17.03.2020, alle Vertreter von Freigerichter Lebensmittelmärkten vor dem Rathaus eingefunden, um die Freigerichter Bevölkerung während der anhaltenden Corona-Situation zur Besonnenheit zu mahnen und verantwortlich einzukaufen.

Übereinstimmend bekräftigten Josephine Schmidt (Aldi), Dennis Neuberger (Lidl), Diana Reuter (Norma), Daniel Milinski (Tegut), Maria Grüb und Burkhard Benzing (Kaufhaus Benzing), dass die Grundversorgung an Lebensmitteln weiter bestehen bleibt. Jedoch wird an die Bürgerschaft appelliert, nur haushaltsübliche Mengen einzukaufen und so genannte „Hamsterkäufe“ zu vermeiden. Auch wird gebeten, nachbarschaftliche Solidarität zu zeigen und Einkaufsgemeinschaften zu bilden.

Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz würdigte diese Zusammenkunft als einmalig in der Geschichte Freigerichts: „es ist eine außergewöhnliche Situation, die wir alle zu meistern haben. Dieses funktioniert nur, wenn wir alle solidarisch zusammenstehen“. Laut Notfallplan der Bundesregierung sollen zurzeit Lebensmittelgeschäfte, Wochenmärkte, Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken, Poststellen, Friseure, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie Großhandel offen bleiben – und ihre Öffnungszeiten sogar ausweiten dürfen, auf den Sonntag und in die Abendstunden hinein. In Freigericht ist vorerst nicht an Sonntagsöffnungen gedacht. (pm) +++

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