GELNHAUSEN

Mittelstandsvereinigung: Ein Herz für den lokalen Einzelhandel

Blick über Gelnhausen - Archivfoto: Hans-Hubertus Braune

Freitag, 20.03.2020

Der lokale Einzelhandel und viele Handwerksbetriebe der Region müssen nach Einschätzung des Kreisvorsitzenden der Mittelstandsunion Main-Kinzig (MIT), Volker Rode, erhebliche Opfer bringen, um die Corona-Krise zu meistern. „Wenn diese Geschäfte jetzt geschlossen sind, dann sollten die Kunden ihr Herz für diese kleinen und mittleren Gewerbetreibenden öffnen und wenn immer möglich telefonisch beim lokalen Einzelhandel Bestellungen aufgeben, um diesen Betrieben das Überleben zu ermöglichen

Nach Einschätzung von Rode, der auch dem Bundesvorstand der MIT angehört, sind die meisten Einzelhändler gerne bereit, telefonische Bestellungen auszuliefern. Mit diesem Service sei der lokale Einzelhandel durchaus in der Lage, mit den großen globalen Anbietern zu konkurrieren. Gerade jetzt benötigen alle kleinen Läden, Einzelhändler Unterstützung. Wenn die internationalen Internethändler durch die Corona-Krise aktuell ihren Marktanteil weiter ausweiten, dann, werden viele kleine Geschäfte nicht Opfer des Virus, sondern der Begleitumstände. Ob es ihnen nach dem Ende der Pandemie gelingt, verlorenes Terrain zurückzugewinnen ist zudem sehr fraglich. „Wir müssen trotz aller Einschränkungen zusehen, dass die Wirtschaft in diesem Land am Laufen bleibt, um die kleinen sozialen und kommunikativen Plattformen am Leben zu erhalten“, so Rode wörtlich.

Wir sollten uns auch keiner Panik oder Angstpsychosen hingeben. Zwar gebe es ein paar Einschränkungen, die aber im Interesse von erkrankten Menschen hinzunehmen sind, damit Betroffenen die bestmögliche Gesundheitsfürsorge zuteile werden kann. „Ich glaube nach Corona wird einiges in diesem Land auf den Prüfstand gestellt werden müssen, und das ist auch gut so“, meinte Rode abschließen. (pm) +++

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