LANGENSELBOLD

Timo Greuel und Tobias Dillmann offiziell zu Bürgermeisterkandidaten nominiert

Tobias Dillmann (Mitte) nach erfolgter Nominierung zwischen Heiko Kasseckert (links) und Jörg Muth - Fotos: Abel


Dienstag, 11.06.2019
von Gelnhäuser Neue Zeitung

LANGENSELBOLD - Der Startschuss für den Langenselbolder Bürgermeisterwahlkampf ist gefallen. Am Donnerstagabend schickten die Sozialdemokraten einstimmig den amtierenden Ersten Stadtrat Timo Greuel ins Rennen. Einen Tag später nominierte die CDU Tobias Dillmann, diesmal offiziell und gemäß den Anforderungen des Kommunalwahlgesetzes, zum Kandidaten. Der 46-jährige Parteichef und Stadtverordnetenvorsteher konnte sich ebenfalls über ein einstimmiges Ergebnis freuen. Beide Bewerber traten ohne Gegenkandidaten an. Die Wahl findet voraussichtlich am 19. Januar 2020 statt.

Unterbezirkschef Christoph Degen gratuliert als einer der Ersten dem frisch nominierten SPD-Bürgermeisterkandidaten Timo Greuel (links)

Unterbezirkschef Christoph Degen gratuliert als einer der Ersten dem frisch nominierten SPD-Bürgermeisterkandidaten Timo Greuel (links)

Timo Greuel betonte in seiner Bewerbungsrede, nicht auf den CDU-Nachwuchs eingehen zu wollen: „Den dort handelnden Protagonisten mehr Raum zu bieten als nötig halte ich in Anbetracht deren gewählter Vorgehensweise für unangebracht.“ Zugleich erinnerte er daran, dass sich die Große Koalition in der jüngsten Sitzung des Sicherheitsausschusses für den Beitritt zum Kommunalprogramm Sicherheitssiegel (KOMPASS) ausgesprochen habe und zeigte sich zuversichtlich, dass beide Parteien in puncto Sicherheit auch weiterhin an einem Strang ziehen würden. Er selbst wolle im Falle seiner Wahl für die Entwicklung eines Verkehrswegekonzepts werben, um vor allem für Radfahrer mehr Sicherheit zu schaffen. Als politische Ziele nannte Greuel unter anderem, die Steuerlast für Bürger und Gewerbetreibende wieder auf ein erträgliches Niveau zu senken und zugleich schnellstmöglich den Schutzschirmvertrag mit dem Land Hessen zu verlassen. Finanziellen Spielraum will der SPD-Kandidat durch die Ansiedelung neuer, mittelständischer Unternehmen gewinnen, die in Zukunftstechnologien investieren und kontinuierlich ihre Gewerbesteuer zahlen.

Tobias Dillmann gab sich in seiner Vorstellungsrede kämpferisch. Als Bürgermeister wolle er unter anderem die Realisierung der Neubaugebiete Niedertal IV und V vorantreiben. „Dabei setzen wir auf eine breite Auswahl an Wohnformen, um der Vielfalt der Gesellschaft Rechnung zu tragen.“ Auch der Hochwasserschutz bleibe bei ihm, wie bereits bei Jörg Muth, Chefsache. Er werde alles dafür tun, dass es bis 2025 einen dauerhaften Hochwasserschutz gebe. Auch die Entlastung der Verkehrsknoten zur A 45 und die Realisierung des Gesundheitszentrums nannte er als wichtige Ziele, ebenso wie den Klimaschutz. Dazu versprach er, den Digitalisierungsprozess in der Stadtverwaltung voranzutreiben. +++

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