FRANKFURT AM MAIN

Großbrand in Tiefgarage: Polizei schätzt Sachschaden auf 500.000 Euro

Mit Schwerschaum löschten die Einsatzkräfte den Brand in einer Tiefgarage - Fotos: 5vision.media

Montag, 08.06.2020
von HANS-HUBERTUS BRAUNE

Fast 240 Einsatzkräfte der Feuerwehr Frankfurt am Main kämpften am Sonntagabend und in der Nacht zu Montag gegen einen Brand in einer Tiefgarage im Stadtteil Preungesheim an. In einer als Lagerhalle genutzten Tiefgarage war ein Feuer ausgebrochen. Dichte Rauchschwaden stiegen empor und erschwerten die Löscharbeiten.

Neben den hauptamtlichen Einsatzkräften wurden auch mehrere freiwillige Feuerwehren nach alarmiert. Insgesamt 97 Atemschutzgeräteträger kamen laut Feuerwehr zum Einsatz. Mit Schwerschaum konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Laut hessenschau.de parkten rund 20 Fahrzeuge in der Tiefgarage, zudem einige Kartons mit Akten. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten leicht.

Betroffen war eine etwa 1.700 Quadratmeter große Tiefgarage in einem Industriehallenkomplex. Hier war gegen 17:30 Uhr aus bislang noch ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen, durch das etliche Kartons mit Akten gefüllt sowie 16 Autos und drei Motorräder zum Teil stark beschädigt wurden. Entweder durch das Feuer selbst bzw. durch die Hitzeentwicklung und Rußbildung oder im Zuge der umfangreichen Löscharbeiten.

Bei den Autos handelt es sich zum überwiegenden Teil um Oldtimerfahrzeuge unterschiedlicher Hersteller. Auch die Tiefgarage an sich wurde durch die enorme Hitzeeinwirkung in Mitleidenschaft gezogen und muss unter anderem auf ihre Statik hin überprüft werden. Die Brandermittler der Frankfurter Kriminalpolizei hatten bis in die Nachmittagsstunden den Brandort untersucht. Derzeit liegen keinerlei Hinweise auf eine vorsätzliche Inbrandsetzung vor. Im Zuge der weiteren Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung werden im Laufe der Woche Brandermittler des Hessischen Landeskriminalamtes (HLKA) die Brandstelle gutachterlich in Augenschein nehmen. Der Sachschaden lässt sich nur schwer beziffern, die Ermittler gehen jedoch von mindestens 500.000 Euro aus. (pm) +++

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