FRANKFURT

Theresa Panfil zur Fusion des FFC mit Eintracht Frankfurt

Theresa Panfil trägt nächste Saison das Trikot der Eintracht. - Foto: picture alliance

Freitag, 19.06.2020
von TINO WEINGARTEN

Die Fusion ist unter Dach und Fach: Der Vertrag zwischen den beiden Fußball-Vereinen Eintracht Frankfurt und 1. FFC Frankfurt wurde am Dienstag unterschrieben. Künftig wird der FFC unter dem Dach der Eintracht spielen. Die aus Flieden (Landkreis Fulda) stammende FFC-Spielerin Theresa Panfil hat sich zur Fusion geäußert.

Schon im vergangenen Jahr stimmten die Mitglieder für eine Fusion der beiden Vereine, am Dienstag war die viel zitierte "Hochzeit" der beiden Frankfurter Vereine besiegelt. Die zwei Bundesliga-Mannschaften des FFC werden in die AG integriert, außerdem sollen auch die drei weiteren Mannschaften als Eintracht Frankfurt auflaufen. "Es ist positiv, dass eine Männerabteilung sich dazu entscheidet, eine Frauenabteilung zu führen", sagt Theresa Panfil.

Die Fusion mit der Eintracht eröffne neue Möglichkeiten, um den Frauenfußball weiter zu fördern. "Ich glaube, dass wir im Frauenfußball sehr viel Potential haben. Der FFC hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass der Frauenfußball da steht, wo er jetzt ist. Wir sind stolz und glücklich, das Trikot getragen zu haben. Jetzt freuen wir uns sehr darauf, den Adler auf dem Trikot zu tragen."

Der Zusammenschluss von FFC und Eintracht könnte auch in Fußball-Deutschland dafür sorgen, dass weitere Vereine den Schritt gehen und eine Frauen-Mannschaft aufbauen. "In der Hinsicht sind wir Vorreiter. Es ist enorm wichtig, dass der Frauenfußball mehr Wertschätzung bekommt", so Panfil. Ab dem 1. Juli ist der erste Schritt dafür getan, wenn die Frankfurter Eintracht mit ihrer Strahlkraft eine Frauenmannschaft stellt. +++

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