HANAU

„Wir sind online!“: Straßenbahn jetzt auf Twitter und Facebook vertreten

'Es geht nicht nur weiter, es geht #besserweiter', bringt es der Slogan des VDV auf den Punkt. - Symbolbild: Pixabay.com


Donnerstag, 30.07.2020

Soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder Twitter sind heutzutage für die meisten Menschen fester Teil des alltäglichen Lebens. Diese informieren über aktuelle Geschehen und sorgen dafür, dass man sich schnell mit anderen Menschen unkompliziert austauschen kann. Angesichts der großen Verbreitung ist es inzwischen auch für Unternehmen heutzutage wichtig, sich auf Social Media zu präsentieren, um damit auf sich und sein Produkt aufmerksam zu machen. 

Der Hanauer Straßenbahn GmbH (HSB) ist dies bewusst. Schon länger befasst man sich dort mit der strategischen Planung doch die Corona-Krise gab jetzt den Anstoß zur schnellen Umsetzung. Ab sofort ist die HSB auf den Social-Media-Kanälen Facebook und Twitter online. 

Durch die Corona-Pandemie haben viele Fahrgäste das Vertrauen in den ÖPNV verloren und fahren deshalb immer häufiger mit dem Auto statt mit dem Bus zur Arbeit. 

"Die HSB sowie der RMV und auch andere Verkehrsunternehmen versuchen alles, um das Vertrauen in die Zuverlässigkeit und Sicherheit des ÖPNV als Verkehrsträger mit zunehmend wichtiger Bedeutung zu stabilisieren", äußert sich Stadtrat Thomas Morlock zur derzeitigen Lage. Dass dieses Vertrauen in den ÖPNV möglichst schnell wieder hergestellt werden muss, ist bei allen Verkehrsunternehmen unumstritten. Um dies zu erreichen, hat der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) eine bundesweite Kampagne entwickelt, der sich auch die HSB anschließt. 

"Es geht nicht nur weiter, es geht #besserweiter", bringt es der Slogan des VDV auf den Punkt. 

Die Kampagne teilt sich in zwei Phasen auf. In der ersten Phase dankt der VDV vor allem den Mitarbeitenden für ihren Einsatz während der schwierigen Zeit in der Pandemie. Die Maske symbolisiert dabei das Zeichen der Solidarität. Während der zweiten Phase wird sich verstärkt auf die Rückgewinnung der Fahrgäste konzentriert. 

Der Startschuss für die Kampagne des VDV war der 28. Juli. Diesen Tag hat die HSB auch für sich gewählt, um Facebook und Twitter online zu gehen. Denn die Kampagne lebt durch den Hashtag "#besserweiter" und findet vor allem auf Social Media statt. Deshalb sah die HSB dies als guten Zeitpunkt für die eigenen Twitter- und Facebook-Accounts. 

Den Kurznachrichtendienst Twitter nutzt die HSB, um Verkehrsmeldungen wie Ausfälle, Verspätungen und Haltestelleverlegungen schnell an die BürgerInnen zu bringen. Da Twitter die "tweets" auf eine bestimmte Länge begrenzt, können UserInnen kompakte und kurze Informationen schnell erhalten, um so eine genaue Übersicht auf Verkehrsmeldungen erhalten. 

Das soziale Netzwerk Facebook hingegen bietet viel mehr Platz zum anschaulichen Präsentieren von Informationen und der Vorstellung eines Unternehmens. Auf Facebook werden nämlich neben Kampagnen Posts, vor allem aktuelle Pressemitteilungen, unterstützt von Bild- und Videomaterial, gepostet. 

Alte Geschichten und Jubiläen der HSB werden mit Bildern ausgegraben und Personen, die bei der HSB tätig sind, erzählen ihre Erlebnisse. So sollen die BürgerInnen der Stadt einerseits einen guten Einblick in die HSB bekommen und andrerseits auf dem Laufenden gehalten werden 

"Wir verwenden Social Media, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, erklärt Thomas Schulte, Geschäftsführer der HSB. "Im digitalen Zeitalter können wir auf diesen Kommunikationskanälen unsere Kundschaft mit Informationen rund um das Unternehmen versorgen und mit Neuerungen oder Veränderungen vertraut machen. Gleichzeitig dokumentieren wir, dass wir als modernes Verkehrsunternehmen mithalten wollen und können." (PM) +++

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