REGION

Neue Kooperationen zur Qualifizierung von Fachkräften

Bildunterschrift: Landrat Thorsten Stolz wünschte der neuen GfW-Geschäftsführerin Christine Paetzel einen guten Start und besprach mit ihr neue Projekte zur Qualifizierung junger Fachkräfte. - Foto: Main-Kinzig-Kreis


Donnerstag, 30.07.2020

Die Gesellschaft für Wirtschaftskunde (GfW) hat eine neue Geschäftsführerin: Christine Paetzel hat zum 1. Juli die Leitung übernommen. Sie löst nach mehr als 20 Jahren ihren Vorgänger Reinhold Maisch ab. Landrat Thorsten Stolz wünschte der neuen Geschäftsführerin bei einem Besuch des im Main-Kinzig-Kreis und der Stadt Offenbach agierenden Bildungswerks einen guten Start und zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und der Qualität der Bildungsangebote. „Trotz der Unwägbarkeiten, die sich durch die derzeitige Krise ergeben, ist es der GfW aufgrund ihres Ideenreichtums und ihrer Anpassungsfähigkeit gelungen, weitestgehend alle Angebote aufrechterhalten zu können“, sagte der Landrat. 

Der Geschäftsführerwechsel fand mitten in der Coronakrise statt. Christine Paetzel ist jedoch keine Unbekannte. Bereits seit 2015 war sie als Controllerin in der GfW tätig und ist daher bestens mit den Anforderungen des regionalen Arbeitsmarkts vertraut. Landrat Thorsten Stolz nutzte die Gelegenheit, um mit der Wahl-Frankfurterin über die künftige Ausrichtung der GfW zu sprechen und die Chancen, die sich dadurch für die Menschen im Main-Kinzig-Kreis ergeben. 

So strebt Christine Paetzel weitere Kooperationen an, um junge Fachkräfte qualifizieren zu können. Diesen Bereich möchte sie weiterentwickeln. „Es stehen für das nächste Halbjahr spannende Projekte ins Haus, mit denen wir unsere Standorte in Hanau, Gelnhausen, Schlüchtern, Dietzenbach und Offenbach weiter voranbringen wollen“, erklärte sie und fügte hinzu: „Vor allem die Vorbereitung zu den Abschlussprüfungen in den Ausbildungsberufen, eine effektive Berufsorientierung und die professionelle Qualifikation von jungen Menschen als Fachkräfte in metallverarbeitenden Betrieben sind unsere Spezialitäten. Aber wir können noch mehr.“ 

So sollen in den nächsten Monaten innovative Projekte vorbereitet werden, die dann den verschiedenen Wirtschafts- und Schulbereichen im Kreis als Stütze für deren Vorankommen dienen sollen. Insbesondere die Projekte mit Beratungscharakter für Unternehmen wie „Pro Abschluss“, dem Willkommenslotsen oder den EXAM-KKU-Beratern des Projektes Jobstarter werden laut Christine Paetzel noch zu wenig von den Unternehmen genutzt. Landrat Thorsten Stolz begrüßte diese Pläne ausdrücklich. „Zahlreiche Unternehmen im Main-Kinzig-Kreis haben Probleme, geeignete Facharbeitskräfte zu finden. Hier müssen wir verstärkt ansetzen, das gilt erst recht in diesen wirtschaftlich unruhigen Zeiten der Corona-Pandemie“, sagte der Landrat.

„Wir arbeiten daran, noch professioneller zu werden, um die Gesellschaft für Wirtschaftskunde auch in den nächsten Jahren krisenfest und nachhaltig aufzustellen“, erklärte Paetzel. Landrat Stolz sicherte die Unterstützung des Main-Kinzig-Kreises zu. „Die GfW hat mit der neuen Führung trotz schwieriger Voraussetzungen eine gute Ausgangsbasis, um ihre erfolgreiche Arbeit fortzuführen“, stellte Thorsten Stolz fest. „Wir blicken optimistisch in die Zukunft“, erklärten beide übereinstimmend. 

Die Gesellschaft für Wirtschaftskunde ist ein eingetragener Verein und wurde 1966 als gemeinnütziges Bildungswerk der regionalen Wirtschaft von Unternehmerverbänden des Wirtschaftsraumes Hanau, Offenbach und Main-Kinzig-Kreis sowie der Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern gegründet. Seit mehr als 50 Jahren gestaltet die GfW mit Jugendlichen, Heranwachsenden und Erwachsenen berufliche Perspektiven. (PM) +++

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