HANAU

Kein Spielbetrieb: Hornets ziehen die Exit-Option

Die Hanau Hornets ziehen die Exit-Option - Grafik: Verein


Freitag, 31.07.2020

Für das Football-Landesligateam der Hanau Hornets wird es keine reguläre Saison geben. Die Verantwortlichen bei den Hornets haben sich entschieden, die Exit-Option zu ziehen und nicht an einem eventuellen regulärem Spielbetrieb teilzunehmen.

„Die Gesundheit hat für uns absoluten Vorrang. Bedingt durch Covid-19 war bekanntlich wenn überhaupt, nur ein stark eingeschränktes Training möglich. Um ein wettkampffähiges Team auf die Beine zu stellen, wären mindestens sechs Wochen Training ohne Einschränkungen nötig. Zudem haben wir auch sehr viele Rookies im Team die über noch keine große Erfahrung in unserem Sport verfügen. Es wäre aus gesundheitlicher Sicht fahrlässig gewesen ein Team für die Liga zu stellen“, erklärt Vizepräsident Lukas Ludewig die Entscheidung. 

Pressesprecher Achim Korn unterstützt Ludewig mit weiteren Argumenten „Ein Hygienekonzept ist noch nicht final in trockenen Tüchern. Müssen Spieler zu Covid-Tests und wer übernimmt die Kosten? Wie es in Sachen Zuschauerzahl aussieht, steht auch noch nicht fest. Da sind noch viele Fragen offen, die eine seriöse finanzielle Kalkulation unmöglich machen“, so Korn. „Und mal ganz ehrlich gesagt, wir haben keine Lust dazu, dass die Hanau Hornets und das Herbert-Dröse-Stadion im allerschlimmsten Falle zu einem Corona-Hotspot werden könnten“, ergänzt Korn. 

Kein Nachteil für die Hornets

Falls es zu einer Austragung einer wie auch immer gearteten Landesligasaison kommen sollte, würde den Hornets trotz der Nichtteilnahme keinen Nachteil entstehen: „Das genau besagt diese nur für dieses Jahr geschaffene Option. Auch bei Nichtteilnahme wird das nicht teilnehmende Team im nächsten Jahr in der für die Saison 2020 gemeldeten Liga starten“, erklärt Ludewig den Begriff Exit-Option genauer. 

Ab August darf in Hessen endlich wieder voll trainiert werden. „Da müssen wir dann abwarten wie sich alles entwickelt. Vielleicht läuft alles optimal und wir haben eventuell die Möglichkeit ein Freundschaftsspiel auszutragen“, versucht Sportchef und Teammanager Stefan Blümler einen Blick in die Zukunft. (pm) +++

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