SINNTAL

Gemeinde Sinntal wird Teil des hessischen Dorfentwicklungsprogramms

Bürgermeister Carsten Ullrich (3.v.r.) und Priska Hinz - Foto: Hessisches Umweltministerium


Donnerstag, 06.08.2020

„Mit dem Dorfentwicklungsprogramm unterstützen wir Kommunen im ländlichen Raum. Wir wollen Städte und Dörfer mit ihrem besonderen Charakter und historischen Gebäuden als lebendige Lebensräume erhalten und an die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger anpassen. Ich freue mich, Sinntal in unser Dorfentwicklungsprogramm aufnehmen zu können“, sagte Staatsministerin Priska Hinz, die heute Bürgermeister Carsten Ullrich die Anerkennungsurkunde überreichte.

Mit der Aufnahme in das Programm stehen der Gemeinde viele Fördermöglichkeiten zur Verfügung, um die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Sinntal wird nun zunächst ein Konzept mit Analyse der Ausgangslage, Strategie und Planung für die nächsten Jahre erstellen. Darauf folgt eine sechsjährige Förderphase für die Umsetzung der Projekte.

„Eine große Herausforderung in ländlichen Kommunen, so auch in Sinntal, ist die älterwerdende Bevölkerung. Mit der Unterstützung des Förderprogramms Dorfentwicklung möchte Sinntal die demografische Entwicklung aktiv gestalten. Die Ortsteile sollen neu gestaltet und mit Leben gefüllt werden, der Leerstand soll bekämpft, Kommunikationsräume für Jung und Alt sollen entstehen und die vorhandenen Vereine unterstützt werden. Ebenfalls plant die Gemeinde ein verbessertes Mobilitätskonzept zu entwickeln und die touristische Infrastruktur auszubauen. Damit sollen junge Familie angelockt und zum Bleiben motiviert werden“, ergänzte die Ministerin.

„Gerade haben wir die Förderquoten bei der Dorfentwicklung erhöht. Die Auswirkungen der Corona-Maßnahmen hat bei den Kommunen zu finanziellen Einbrüchen geführt. Damit wichtige zukunftsweisende Projekte nicht zum Erliegen kommen, übernehmen wir nun 15 Prozent mehr bei den Projekten die Kommunen bei der Daseinsvorsorge, Innenentwicklung und in kommunale Infrastruktur umsetzen. Die Förderquote, die sich an der Finanzkraft der Kommune orientiert, liegt ab 1. August bei 70 bis 90 Prozent“, ergänzte Hinz.

Hintergrund

Die Landesregierung hat die Förderung der ländlichen Räume zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht. In neun Handlungsfeldern mit mehr als 70 Förderinstrumenten wird die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse gefördert. Alle Ministerien leisten dabei wichtige Beiträge unter Leitung und Koordination des Hessischen Umweltministeriums. Mehr zur Offensive „LAND HAT ZUKUNFT“ finden Sie im Internet unter www.landhatzukunft.hessen.de. (pm)+++

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