HANAU/ HUNGEN

Vermisstenfall aus 2016: Wurde Daniel Matysik heimtückisch ermordet?

Symbolbild


Montag, 14.09.2020

Neue Erkenntnisse in einem Vermisstenfall aus dem Jahr 2016 (wir berichteten): Seit dem 17. November 2016 wird der aus Hanau stammende Daniel Matysik vermisst. Am frühen Montagmorgen wurde im "Fall Matysik" ein 40 Jahre alter Mann aus dem Main-Taunus-Kreis im Bereich seiner Wohnanschrift aufgrund eines Untersuchungshaftbefehls des Amtsgerichts Gießen festgenommen und der zuständigen Haftrichterin vorgeführt. Der Beschuldigte befindet sich aktuell in einer hessischen Justizvollzugsanstalt. Gegen den Festgenommenen besteht der dringende Tatverdacht des heimtückischen Mordes. 

Nach dem bisherigen Ermittlungsergebnis gehen die Strafverfolgungsbehörden davon aus, dass Daniel Matysik am 17.11.2016 in Hungen erschossen wurde. Sein Leichnam konnte jedoch bislang nicht aufgefunden werden. Die intensiven Suchmaßnahmen dauern an. 

Der dringende Tatverdacht gründet insbesondere auf den Angaben des 43 - jährigen Hinweisgebers, der sich am 15.05.2020 bei der Polizei in Hanau meldete und entsprechende Informationen zu dem verfahrensgegenständlichen Tötungsdelikt machte.

Die Rolle des Hinweisgebers ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Er wird weiterhin ebenfalls als Beschuldigter geführt.  Die äußerst umfangreichen Ermittlungen dauern an. Weitere Auskünfte zu den etwaigen Tathintergründen und den Beteiligten können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht erteilt werden.  (pm)+++

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