HANAU

Dringende Evakuierung nach Bombenfund: Großeinsatz für Betreuungszüge


Dienstag, 15.09.2020

Am Montag wurde bei Sondierungsarbeiten erneut eine Weltkriegsbombe auf dem Gelände der ehemaligen Pioneer-Kasernen gefunden. Es handelte sich um eine 250 Kilogramm Bombe, die mit einem chemischen Langzeitzünder versehen war. Aufgrund des Zünders entschied sich die Kampfmittelbeseitigungsfirma, die Bombe nicht wie gewohnt kontrolliert zu entschärfen, sondern eine Sprengung der Bombe noch am selben Abend zu veranlassen.

Unmittelbar nach dem Fund wurde ein Großeinsatz für die Sanitäts- und Betreuungszüge des Main-Kinzig-Kreises ausgelöst, um Anwohner zu evakuieren und Betreuungsstellen in verschiedenen Objekten in Hanau einzurichten.

Neben den Einsatzkräften der Sanitäts- und Betreuungszüge, unterstützte den Einsatz ein Großaufgebot von Einsatzkräften der Polizei und der Feuerwehren aus Hanau. Auch Kräfte aus den Landkreisen Offenbach, Frankfurt und Wetterau unterstützten die Maßnahmen in Folge des Bombenfundes. Nach der zügigen Evakuierung konnte die Bombe gegen 20:00 Uhr unüberhörbar gesprengt werden. Unsere Einsatzkräfte konnten dann nach diversen Transporten gegen 21:00 Uhr aus dem Einsatz entlassen werden.

Gemeinsam waren wir im Einsatz mit: Johanniter Unfall Hilfe e.V., Regionalverband Hanau & Main-Kinzig, DRK OV Hanau, Polizei Südosthessen, Feuerwehr Hanau, DRK OV Großauheim, DRK OV Langenselbold und vielen weiteren Organisationen. (pm) +++

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