FRANKFURT AM MAIN

Polizeireport: Schwerer Raub: Jugendlicher (17) verletzt - Flaschenwerfer

Symbolbild


Sonntag, 20.09.2020

Schwerer Raub

FRANKFURT AM MAIN. Ein 17-jähriger Frankfurter befand sich zusammen mit Freunden am Sonntag, den 20. September 2020, gegen 01.30 Uhr, im Grüneburgpark, wo man gemeinsam auch Alkohol konsumierte. Völlig unerwartet erschienen zu dem angegebenen Zeitpunkt etwa fünf bis zehn Personen, die unvermittelt angriffen. Dabei schlug der Haupttäter mit einer Eisenstange (eventuell einem Totschläger) auf den 17-Jährigen ein. Als er bereits am Boden lag, wurde er von den anderen Angreifern mit Schlägen und Tritten bedacht. Bevor die unbekannten Schläger flüchteten, entwendeten sie dem 17-Jährigen noch das iPhone, die Air Pods sowie einen Schlüsselbund.

Der 17-Jährige wurde bei dem Angriff schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht werden, wo er behandelt wurde. Auch in diesem Fall sucht die Polizei Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Angreifern geben können. Diese werden gebeten, sich mit dem 3. Polizeirevier unter der Telefonrufnummer 069-75510300 in Verbindung zu setzen.

Der Haupttäter wird beschrieben als 16-17 Jahre alt und 190-195 cm groß. Von kräftiger Statur, blonde Haare. Soll auf den Namen "Ivan" hören. Zwei Mittäter werden beschrieben als 16-17 Jahre alt. Einer soll auf den Namen "Felix" hören, der andere sei etwa 180 cm groß, von normaler Statur und hört auf den Namen "Nepo".


Erneute versuchte Brandstiftung an einem Imbiss

FRANKFURT AM MAIN. Zeugen konnten am Sonntag, den 20. September 2020, gegen 01.25 Uhr, Geräusche wahrnehmen, die von einem brennenden Gegenstand stammten, der in der Mainkurstraße gegen die Fassade eines Imbisses geworfen wurde. Zwei bislang unbekannt gebliebene Personen flüchteten über die Roßdorfer Straße in Richtung der Saalburgallee. An der Glasfront des Imbisses entstand ein Riss, sie wurde außerdem verrußt. Zur eigentlichen Brandentwicklung kam es nicht. Die Reste einer Glasflasche wurden sichergestellt. Eine der flüchtenden Personen trug einen schwarzen Kapuzenpullover, die andere einen weißen Kapuzenpullover.

Bereits am 13. September, gegen 02.30 Uhr, war der Imbiss Ziel eines Molotow-Cocktails geworden (siehe hierzu die Meldung 200913-0936: Versuchte Brandstiftung an Imbiss).

Die Polizei bittet Personen, welche in diesem Zusammenhang stehende, sachdienliche Hinweise geben können, sich mit ihr unter der Telefonrufnummer 069-75551599 in Verbindung zu setzen.

Mit Messer verletzt

FRANKFURT AM MAIN. Ein 41-jähriger Wohnsitzloser befand sich am Sonntag, den 20. September 2020, gegen 04.45 Uhr, vor einem Kiosk in der Taunusstraße. Unvermittelt trat ein 17-jähriger Frankfurter auf ihn zu, stach mit seinem Messer in Richtung Oberkörper des 41-Jährgen und flüchtete. Von Zeugen wurden sofort die Rettungskräfte und die Polizei verständigt. Einer Funkstreife gelang noch in Tatortnähe die Festnahme des 17-jährigen Tatverdächtigen. Das Messer konnte bei ihm aufgefunden werden.

Der schwer verletzte 41-Jährige musste sofort in ein Krankenhaus verbracht werden, wo er operiert wurde. Die Hintergründe zu dieser Tat sind noch vollkommen unklar. Die Ermittlungen in der Sache dauern an.


Jugendliche Flaschenwerfer

FRANKFURT AM MAIN. Zeugen teilten der Polizei am Samstag, den 19. September 2020, gegen 23.30 Uhr, mit, dass drei Jugendliche in der Straße Nußzeil "Schaukämpfe" aufführen würden. Außerdem hatten sie Flaschen auf die Straße und gegen eine vorbeifahrende S-Bahn und einen Doppelstockzug der DB geworfen.

Die drei beschriebenen Personen, ein 17-Jähriger und ein 19-Jähriger, beide aus Bad Homburg, sowie ein 19-jähriger Frankfurter, konnten dort angetroffen und festgenommen werden. Alle drei Personen traten aggressiv auf, der 17-Jährige wehrte sich gegen seine Festnahme und musste zu Boden gebracht und gefesselt werden.

Die Bundespolizei wurde von dem Vorgang unterrichtet. Gegen die jungen Männer wurde eine Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr gefertigt. Ob an den vorbeigefahrenen Zügen Sachschaden entstanden ist, ist noch nicht endgültig geklärt. (pm) +++


Neues Beliebtes
    Kontakt

    Ihr direkter Draht zur Kinzig.News Redaktion:

    Telefon:06051 88770 230
    E-Mail:[email protected]