FRANKFURT AM MAIN

Warnstreik: U-Bahnen und Straßenbahnen stehen am Samstag voraussichtlich still

Symbolbild Pixabay


Donnerstag, 19.11.2020

Die Gewerkschaft Verdi hat erneut Warnstreiks angekündigt, die auch den öffentlichen Nahverkehr in Frankfurt beeinträchtigen werden. Am Donnerstag, 19. November, und Freitag, 20. November, wenn Verwaltungen und Werkstätten bestreikt werden, sind voraussichtlich nur geringe Auswirkungen zu erwarten. Es ist aber damit zu rechnen, dass am Samstag, 21. November, ab etwa 3 Uhr für 24 Stunden alle neun U-Bahn-Linien und zehn Straßenbahnlinien vom Streik betroffen sein werden.

U-Bahnen bilden das „Rückgrat“ des städtischen Nahverkehrsnetzes, ihr Ausfall durch den Warnstreik wird viele Fahrgäste schmerzhaft treffen. Da aber S-Bahnen, Regionalzüge und Buslinien planmäßig verkehren, können sie im dichten Frankfurter Nahverkehrsnetz vielfach als Alternative weiterhelfen – ein vollwertiger Ersatz für die wegen des Streiks nicht verkehrenden Linien können sie aber nicht sein.

Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und die VGF empfehlen ihren Fahrgästen, sich möglichst kurz vor Fahrtantritt noch einmal aktuelle Informationen einzuholen.

Da die Gewerkschaft ihre Streikstrategie nur begrenzt offenlegt, stehen diese Hinweise unter Vorbehalt und können sich auch kurzfristig ändern. traffiQ und VGF werden im Internet, auf den Social-Media-Kanälen und mit Hinweisen insbesondere an die Radiosender regelmäßig und möglichst aktuell zur Streiklage informieren. Weitere Warnstreiks für die kommenden Adventssamstage hat die Gewerkschaft schon angedroht.

Es wird empfohlen, sich über die Radiosender, das RMV-Servicetelefon unter 069/24248024, das rund um die Uhr erreichbar ist sowie im Internet unter https://www.rmv-frankfurt.de und in den sozialen Medien zu informieren. (pm) +++

Neues Beliebtes
    Kontakt

    Ihr direkter Draht zur Kinzig.News Redaktion:

    Telefon:06051 88770 230
    E-Mail:[email protected]