SCHLÜCHTERN

Autofahrer (19) nach Unfall in Klinik geflogen - Irritation wegen Fußfessel

Unfall bei Schlüchtern - Fotos: Henrik Schmitt


Donnerstag, 19.11.2020
von NINA BASTIAN

Crash am Donnerstagmorgen: Auf der L3329, zwischen der Ausfahrt der A66 Schlüchtern-Süd und Niederzell, kam ein schwarzes Auto von der Fahrbahn ab und flog über die Leitplanke. Dort blieb das Fahrzeug auf dem Dach zum Erliegen. Glücklicherweise war der Rettungsdienst schnell vor Ort.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr Schlüchtern, Christian Gärtner, sagte gegenüber KINZIG.NEWS: "Beim Eintreffen befand sich der Rettungsdienst bereits vor Ort und übergab uns dann die Einsatzstelle mit einer eingeschlossenen Person." Der Fahrer war nicht im Fahrzeug eingeklemmt, musste jedoch von der Feuerwehr aus dem Auto befreit werden. "Dies geschah über den Kofferraum", so Gärtner.

Für eine anfängliche Irritation der Einsatzkräfte an der Unfallstelle sorgte der Umstand, dass der verletzte Fahrer eine elektronische Fußfessel trug. Das berichtet die Polizei am Donnerstagmittag in einer Pressemitteilung. Bei einer Überprüfung durch die Polizei stellte sich heraus, dass sich der 19-Jährige an die bestehenden gerichtlichen Auflagen gehalten hatte und somit berechtigt unterwegs war.

Gegen 7.30 Uhr war der 19-jährige Autofahrer laut Polizeiangaben in der Ausfahrt der Autobahn 66 vermutlich zu schnell unterwegs und verlor an der Einmündung zur Landesstraße 3329 die Kontrolle über seinen Wagen. An einer Leitplanke wurde das Auto ausgehebelt, überschlug sich und landete einige Meter weiter auf dem Dach.

Der Transport mittels des Rettungshubschraubers war naheliegend: "Man muss bei dem verunfallten Fahrer von weiteren inneren Verletzungen ausgehen. Jetzt wurde er in die nächste Klinik geflogen." Nach Erkenntnissen der Polizei bestehe bei dem jungen Mann zum Glück keine Lebensgefahr.

Die Landstraße war für die Unfallaufnahme und die Straßensäuberung für rund zwei Stunden gesperrt. Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort. +++

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