FRANKFURT AM MAIN

Beweismittel geschluckt - mehrere Drogendealer festgenommen

Am Wochenende nahm die Frankfurter Polizei gleich mehrere Drogendealer in Frankfurt fest. - Symbolbild KN/Yowe


Montag, 11.01.2021

Festnahme am Freitag in Eckenheim: Knapp 1,5 Kilogramm Haschisch, 230 Gramm Kokain und mehrere tausend Euro Bargeld, dazu Feinwaagen und weiteres Material, das für den Verkauf von Drogen benötigt wird.

Gegen 13:30 Uhr kontrollierte eine Zivilstreife einen 53-jährigen Mann in der Sigmund-Freud-Straße. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie in der Unterhose des Mannes 25 Gramm Kokain fanden. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner und einer weiteren Wohnung fand die Polizei die oben aufgezählten Beweismittel. Die zweite Wohnung war dem Dealer von einem anderen 53-Jährigen als Bunker zur Verfügung gestellt worden. Gegen ihn leiteten die Beamten ein gesondertes Verfahren ein. Beide Männer wurden im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Weitere Festnahmen am Samstag im Bahnhofsviertel: Zwei Crackhändler wurden festgenommen. Einer der beiden benötigte im Anschluss eine medizinische Versorgung, da er das Rauschgift geschluckt hatte. 

Gegen 13:30 Uhr fielen die beiden 23-jährigen Männer einer Streife in der  Taunusstraße auf. Bei der folgenden Kontrolle warf einer der beiden Cracksteine weg, während der andere die in der Mundhöhle mitgeführten Drogen zwecks Beweisvernichtung herunterschluckte. Dabei vergaß er aber offensichtlich, dass er weiteres Rauschgift in den Taschen mitführte. Die Beamten nahmen die Rauschgifthändler fest. Das Schlucken der Drogen rächte sich kurz darauf, denn der Dealer musste sich mehrfach übergeben. Er wurde zur ärztlichen Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Währenddessen durchsuchten die Fahnder nach richterlicher Anordnung die Wohnung dieses Dealers und fanden weitere Drogen und Bargeld. Insgesamt beschlagnahmten sie fünf Gramm Crack, eine geringe Menge Haschisch sowie mehrere hundert Euro Bargeld. Der zweite Rauschgifthändler hat keinen festen Wohnsitz. Damit erübrigte sich eine Durchsuchung, allerdings lieferte ihn die Polizei zwecks richterlicher Vorführung in die Haftzellen ein. Der Haftrichter erließ einen Haftbefehl gegen den 23-Jährigen, sodass er nun zumindest eine temporäre Unterkunft hat. (PM) +++

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