BRACHTTAL

Schuppen in Vollbrand: Bienenstöcke abgebrannt - Kripo ermittelt

Die Brandursache sowie die Schadenshöhe sind derzeit nicht bekannt. - Fotos: Feuerwehr Brachttal


Mittwoch, 13.01.2021
von JOANA SCHNEIDER/PM

Am Dienstagmorgen kam es gegen 8 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz in der Kleinbahnstraße am Sportplatz in Brachttal Schlierbach. Eine Scheune samt darin befindlichen Bienenstöcken stand in Vollbrand. Bis etwa 10 Uhr dauerte der Einsatz.

Verletzt wurde bei dem Feuer glücklicherweise niemand. Die Brandursache sowie die Schadenshöhe sind derzeit nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlung aufgenommen. 

Nachfolgend der Bericht der Feuerwehr Brachttal:

Zu einer brennenden Gartenhütte wurden zunächst die Einsatzkräfte der Wehren Schlierbach, Hellstein und Neuenschmidten, sowie ein Rettungswagen alarmiert. Die Einsatzstelle sollte sich in der Feldgemarkung hinter dem Sportplatz befinden. In Folge der starken Schneefälle gestaltete sich die Anfahrt zu einer Rutschpartie, insbesondere auf den Seitenstraßen und Feldwegen. Letztlich fanden die Einsatzkräfte eine in Vollbrand stehende Waldhütte, die einem ortsansässigen Imker als Lagerort und Werkstatt dient, vor. 

Zunächst gingen zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren im Außenangriff vor um umliegende Hütten und Einrichtungen zu schützen. Die Wasserversorgung wurde zu diesem Zeitpunkt über die Fahrzeugtanks der vier Löschfahrzeuge und im weiteren Einsatzverlauf über einen Pendelverkehr sichergestellt. Zur Unterstützung der Löschwasserversorgung wurde dann zeitnah der Abrollbehälter-Wasser von der Feuerwehr Aufenau mit einem Fassungsvolumen von 10.000 Litern nachgefordert. Die Brandlast in der Hütte, die Blecheinfassung und die Vegetation machten es den Brandschützern sehr schwer, so dass im Laufe des Einsatzes insgesamt 18 Atemschutzgeräteträger im Wechsel eingesetzt wurden. Auch hier wurde zur Unterstützung ein Sammelalarm für alle Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Brachttal ausgelöst und der Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Wächtersbach nachgefordert. 

Zum Ende des Einsatzes musste die Hütte mit Mittelschaum "geflutet" werden um die versteckten und unter der Brandlast nur schwer zugänglichen Glutnester im Inneren zu ersticken. Der Einsatz dauerte vor Ort und für die erste grobe Reiningung des eingesetzten Materials rund fünfeinhalb Stunden, wobei noch einige Stunden für die abschließende Reinigung und Wiederherstellung der vollständigen Einsatzbereitschaft hinzugekommen sind. Eine Polizeistreife war während der Löscharbeiten vor Ort - die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen. +++

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