Spenden, Hilfsgüter & Solidaritäts-Aktionen

Ticker: So helft Ihr den Ukrainern im Putin-Krieg

Viele Menschen im MKK wollen den Ukrainerinnen und Ukrainern helfen & zeigen ihre Solidarität - Foto: Justin Möser


Montag, 23.05.2022
von REDAKTION

"Wir verurteilen die Gewalt und Aggression von Russlands Präsident Putin gegenüber einer souveränen Ukraine und erklären unsere volle Solidarität mit den Menschen dort und mit den Ukrainern, die bei uns leben und zu Hause sind", sagte Hessens Landesvater Volker Bouffier zu Beginn des Putin-Kriegs in der Ukraine.

Mehr als 40 Millionen Menschen in der Ukraine leben in Angst und haben große Sorgen - mehr als 1,5 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer sind bereits aus ihrem Heimatland geflohen. Auch uns in Deutschland und im Main-Kinzig-Kreis lässt die Situation im Osten Europas nicht kalt. 

Viele Menschen und Organisationen im MKK wollen den Menschen aus und in der Ukraine helfen. Wir wollen Euch in diesem Ticker über die neuesten Entwicklungen von Menschen, Vereinen, Initiativen und Organisatoren aus unserem schönen MKK informieren. Auch geben wir Euch Hinweise über aktuelle Friedensgebete und Kundgebungen.

Zusammen für unsern MKK. Zusammen für die Menschen aus & in der Ukraine.

_____________________________________________________________

Solidaritäts-Flohmarkt, Auktion und Live-Musik am 20.05.

GELNHAUSEN. Hand aufs Herz e.V. lädt von 15 bis 18 Uhr zu Solidaritäts-Flohmarkt an das Grimmelshausen Gymnasium in Gelnhausen ein - Schüler:innen verkaufen Spielzeug, Bücher, Hörbücher, Lego, Kleidung, Gesellschaftsspiele und vieles mehr für den guten Zweck - Infostände unter anderem vom Amnesty International, People for Future, Fridays for Future und Gelnhäuser Tafel

Über 50 Verkaufsstände von Schüler:innen des Grimmelshausen Gymnasiums, eine Auktion für den guten Zweck mit teils einmaligen Zustiftungen Gelnhäuser Gewerbetreibender und Gastronomen, Livemusik und Infostände von Vereinen und Initiativen: All das bietet der Flohmarkt für Geflüchtete, zu dem der Verein Hand aufs Herz e.V. am Freitag, 20. Mai, 15 bis 18 Uhr, in den Hof des Grimmelshausen Gymnasiums Gelnhausen (GGG) einlädt. In Solidarität und zugunsten aller vor Krieg, Not und Leid geflüchteter Menschen verkaufen dort Schüler:innen und Eltern Spielzeug, Bücher, Hörbücher, Lego, Computerspiele, Kleidung, Gesellschaftsspiele und vieles mehr. „Das Engagement in der Schulgemeinde ist riesig, wir sind schon jetzt sehr dankbar über die große Resonanz“, freuen sich Alexander Schopbach und Julia Hott, die Vorsitzenden von Hand aufs Herz e.V. Der Erlös des Flohmarktes, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind, kommt zu 100 Prozent Gelnhäuser Vereinen zu, die sich für Geflüchtete einsetzen.

Neben vielen Verkaufsständen für die gute Sache erwartet die Besucher:innen des Flohmarktes ein buntes Rahmenprogramm mit der musikalischen Friedensbotschafterin Dannyjune Smith und zahlreichen Informationsständen, unter anderem von Amnesty International und derer am GGG beheimateten Schüler-AG, People for Future, Fridays for Future, Brückenbauer Gelnhausen e.V. und der Gelnhäuser Tafel. Die Schülervertretung (SV) und die Brückenbauer Gelnhausen e.V. verkaufen Waffeln und Getränke. Auch hier fließt der Erlös in die Spendenkasse für die Geflüchteten-Hilfe.

Ein weiterer Höhepunkt wird um 16.15 Uhr eine Auktion sein, deren Erlös ebenfalls komplett in den Spendentopf fließt. Für die Geflüchteten-Hilfe meistbietend versteigert werden unter anderem ein Abendessen für zwei Personen im Restaurant „Vinum“ am Gelnhäuser Untermarkt, ein Abendessen für zwei Personen im Restaurant „Zum Mühlrad“ in Gelnhausen, zwei Gutscheine für je 2 Personen für die beliebte Kochschule des Restaurants „Zum Mühlrad“ und zwei Eintrittskarten für die längst ausverkaufte „Save Lorbass“-Party am 2. Oktober 2022 im Gelnhäuser Kultclub „Lorbass“.

Hand aufs Herz e.V. informiert an einem Infostand über seine vielfältigen Vereinsaktivitäten pro Demokratie, Frieden und Toleranz. An dem Infostand sind gegen eine Spende auch die beliebten Friedens-Buttons des Vereins und die kleine silbergraue Solidaritätsschleife mit den roten Lettern „Respekt, Toleranz, Solidarität – Demokratie“ erhältlich, die in Kooperation mit dem Behinderten-Werk Main-Kinzig entstehen. Sie sind das Kernstück des bundesweiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses „Wir sind mehr! Wir setzen ein Zeichen für Respekt, Toleranz und Demokratie“ (www.wir-sind-mehr.com), das Hand aufs Herz e.V. geschmiedet hat. Als parteiübergreifende Projektbotschafter:innen gewannen die Gelnhäuser Initiatoren unter anderem Kulturstaatsministerin Claudia Roth, SPD-Bundesvorsitzende Saskia Esken, SPD-Landesvorsitzende Nancy Faeser, Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, Landrat Thorsten Stolz, Gewerkschaften, Verbände, Vereine, Landräte, Bürgermeister und viele andere mehr.

Alle Interessierten sind herzlich zu diesem Flohmarkt eingeladen. „Wenn wir alle, ein jeder nach seinen Kräften, helfen und solidarisch sind, lösen wir uns wenigstens in kleinen Stücken aus dem Ohnmachtsgefühl, das der Ukraine-Krieg auch hier bei uns im Main-Kinzig-Kreis ausgelöst hat“, hoffen die Initiatoren auf viele Besucher:innen am 20 Mai.

Weitere Informationen finden Interessierte auf www.handaufsherz-gn.de. (pm)

----------------------------------------------------------------------------------------------------------

12. Mai 2022

Ab sofort in Freigericht: Treffpunkt für geflüchtete Ukrainer

FREIGERICHT. „Herzlich willkommen in Deutschland und in Freigericht“ - gemeinsam mit Pfarrer Christoph Rödig eröffnete Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz am Mittwoch im Sturmiushaus den „Raum der Begegnung“. Die Freigerichter Kirchengemeinden und die Gemeinde Freigericht hatten in der letzten Zeit diverse Möglichkeiten geprüft, wie und wo Treffpunkte für Menschen aus der Ukraine, die sich zurzeit in Freigericht aufhalten, organisiert werden können – und wurden mit den Räumlichkeiten des Sturmiushauses fündig.

Ab sofort stellt die Somborner Kirchengemeinde St. Anna nun jeden Mittwoch und Freitag in der Zeit von 09:00 bis 11:30 Uhr Räumlichkeiten im Sturmiushaus zur Verfügung. Hier können - unterstützt von ehrenamtlichen Kräften - Kinderbetreuungsgruppen, Gesprächskreise oder zwanglose Treffen für die nächste Zeit ein Zuhause finden. (pm)

----------------------------------------------------------------------------------------------------------

11. Mai 2022

Ludwig-Geißler-Schule spendet 1500 Euro für Flüchtlinge aus der Ukraine

HANAU. Am vergangenen Dienstag übergaben Schulleiter Christof Glaser und die Initiatorinnen einer Spendenaktion an der Ludwig-Geißler-Schule, LGS, den Johannitern Hanau und Main-Kinzig-Kreis symbolisch einen Scheck über 1500 Euro für Geflüchtete aus der Ukraine. „Dass wir helfen, war für uns selbstverständlich. Unsere Schule lebt von und mit der Vielfalt. Menschen zahlreicher Nationalitäten kommen hier zusammen, auch Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine und Russland, die friedlich miteinander lernen und leben“, so Schulleiter Christof Glaser. Die Frage, ob den Flüchtlingen geholfen werden soll, stellte sich deshalb überhaupt nicht. So rief Deutschlehrerin Sabine Groß spontan zu einer Spendenaktion für die nach Hanau Geflüchteten auf und Schülerinnen und Schüler der 10 BÜA6 sowie Sira Hilverkus, Schülerin der 13 BG, die sich besonders für die Spendenaktion engagierte, gingen durch die Klassen und sammelten Spenden.

Religionslehrerin Margarita Manzaneque schloss sich der Aktion direkt an und verkaufte in den Pausen Selbstgehäkeltes und füllte so den Spendentopf für die Geflüchteten weiter auf. Und der Förderverein der LGS rundete den Spendenerlös schließlich auf insgesamt stolze 1500 Euro auf. „Die Menschen in der Ukraine brauchen unsere Hilfe. Auch die Jo-hanniter blicken besorgt auf den eskalierenden Krieg in Europa“, sagte Dr. Benjamin Bie-ber von den Johannitern, der in Begleitung seiner Kollegin Ulrike von Knorre kam, bei der Scheckübergabe und bedankte sich für die großzügige Spende. Damit würden gezielt Hilfsmaßnahmen über das Netzwerk der Johanniter in die Wege geleitet. Mittlerweile hätten bereits 50 Transporter der Hilfsorganisation mit rund 600 Tonnen Hilfsgütern die Ukraine und angrenzende Nachbarländer erreicht. In Deutschland errichteten die Johanniter für Menschen aus der Ukraine über 50 Notunterkünfte. In der Region sind sie in der Versorgung und Beratung von ankommenden Geflüchteten aktiv und besorgen ihnen, hauptsächlich Frauen und Kindern, gezielt Dinge für den täglichen Bedarf. (pm)

----------------------------------------------------------------------------------------------------------

08. Mai 2022

Spielgeräte für ukrainische Flüchtlinge an der Heinrich-Böll-Schule

BRUCHKÖBEL. Statt Maiwanderung mit anschließendem Grillen beim Hundesportplatz wurde eine Outdoor- Tischtennisplatte auf dem Parkplatz der Heinrich-Böll-Schule zusammengeschraubt und anschließend mit weiteren Spielgeräten (Frisbee, Federball, Softball, usw.) den ukrainischen Flüchtlingen in den Unterkünften an der Heinrich-Böll-Schule überbracht.

„Für insgesamt 500,--€ haben wir Sportgeräte gekauft, um die Möglichkeiten zu verbessern, sich zu bewegen und zu spielen. Und dies hauptsächlich für die Kinder und Jugendlichen in der Flüchtlingsunterkunft“, berichtet Daniela Grund, 1. Vorsitzende des Fördervereins Tischtennis in Roßdorf.

Da durch die Pandemie die Planungen für eine Maifeier nicht so recht konkret wurden, ist recht kurzfristig durch Beiratsmitglied Gerald Ehmes die Idee geboren worden, auf dem Schulgelände die Flüchtlinge zum Grillen und Spielen einzuladen. Da aber eine externe Verpflegung nicht erlaubt ist, konnte somit nur ein Spielenachmittag mit entsprechendem Bewegungsangebot organisiert werden.

Die Spielgeräte und TT-Tisch wurden auch gleich von den anwesenden Geflüchteten ausprobiert. Vor allem die Kinder und Jugendlichen spannten die Mitglieder des Fördervereins gleich als Spielkameraden mit ein. Es herrschte ein lebhaftes Treiben, was darauf schließen lässt, dass diese Spendenaktion gut angenommen wurde. Selbst ältere Ukrainer kamen aus der Unterkunft und feuerten ihr Enkelkinder fleißig an.

Selbst Bürgermeisterin Sylvia Braun schaute trotz vieler Verpflichtungen noch vorbei und zeigte sich sehr zufrieden: “ich begrüße diese Aktion des Fördervereins Tischtennis sehr, bedanke mich für das soziale Engagement, insbesondere die Kinder und Jugendlichen können über ein verbessertes Bewegungsangebot ihren Tagesablauf in Bruchköbel kurzweiliger gestalten. Zudem rege ich an, diese oder ähnliche Angebote alsbald zu wiederholen“.

Der Leiter des Fachbereiches Soziales der Stadt Bruchköbel, Andreas Kalski, ließ es sich nicht nehmen, dem heiteren Treiben beizuwohnen: „Ich darf mich im Namen der Stadt Bruchköbel recht herzlich bei dem Förderverein für die Unterstützung bedanken. Diese Spende ermöglicht, die Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für Alt und Jung deutlich zu steigern. Vor allem bedanke ich mich auch für dieses ehrenamtliche Engagement, sich so rege zu beteiligen und zu helfen und dies geschieht ja absolut selbständig und freiwillig“. (pm)

------

06. Mai 2022

Hessischer Landtag bietet Führungen in ukrainischer Sprache an

WIESBADEN. „Обзорная экскурсия по Гессенскому парламенту“ – „Landtag von innen“, so heißt das neue Angebot, das der Hessische Landtag nunmehr auch Menschen aus der Ukraine machen kann. Mit einer Führung in ukrainischer Sprache können die Besucher die derzeit zugänglichen historischen Räume im Wiesbadener Stadtschloss sehen und den modernen Plenarsaal besichtigen. Dort werden die Aufgaben, Arbeitsweisen und die Zusammensetzung der ersten Gewalt in Hessen erläutert. Damit ergänzt der Hessische Landtag sein umfangreiches Bildungsund Besucherprogramm und passt es der aktuellen weltpolitischen Lage an.

„Die Menschen aus der Ukraine brauchen zwar keine Nachhilfe in Demokratie, aber wir freuen uns, ihnen die Herzkammer der hessischen Politik zeigen zu können, sagt Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) aus Anlass des Besuchs der ersten ukrainischen Gruppe, die am 6. Mai 2022 in den Hessischen Landtag gekommen sind. „Es ist eine glückliche Fügung, dass eine unserer Gästeführerinnen aus Kiew stammt und wir deshalb dieses Angebot machen können.“

Am 27. Mai 2022 werden von 9 bis 11 Uhr und von 12.30 bis 14.30 Uhr zwei weitere Gruppen in ukrainischer Sprache durch das Haus geführt. Bei Interesse und für weitere Terminanfragen ist Sandra Thomas unter der Telefonnummer 0611/350-294 erreichbar. (pm)

------

03. Mai 2022

AWO Wächtersbach bittet um Fortsetzung der humanitären Unterstützung

WÄCHTERSBACH. Die AWO Wächtersbach ruft erneut zur Spende von Hilfsgütern auf und bittet sie um Unterstützung der sich in Hungersnot und Todesangst befindlichen Menschen in der Ukraine. Ihre Sachspenden in Form von Lebensmitteln, Hygiene- und Babyartikeln, Rucksäcken, Schlafsäcken, Wolldecken etc. nimmt die AWO Wächtersbach freitags in der Zeit von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr, in ihrem Vereinsraum, der sich in der Chratilloner Straße 83 befindet, entgegen.

„Jede Spende, auch wenn sie noch so klein ist, trägt dazu bei, Menschen eine Chance zum Überleben zu geben. Bitte lassen sie die nach Zuversicht trachtenden Menschen nicht im Stich und schenken ihnen in den schwersten Stunden ihres Lebens einen Silberstreif am Horizont“, richtet der 1. Vorsitzende der AWO Wächtersbach, Norbert Döppenschmitt, einen eindringlichen Appell der Menschlichkeit und Nächstenliebe an die Bewohner der Stadt Wächtersbach und der umliegenden Gemeinden. (pm/red)

------

02. Mai 2022

Weitere Hilfe gesucht - 3. Hilfstransport ist unterwegs

GELNHAUSEN. Über 21 Tonnen an Hilfsgütern sind am Wochenende in Hanau für die Ukraine verladen worden. Der Lions Club Main-Kinzig Barbarossa hat dabei tatkräftig seinen Patenclub Hanau Am Limes unterstützt. Jetzt wird Unterstützung für den vierten Hilfstransport gesucht.

Windeln, Babynahrung, Dosensuppen, medizinische Hilfsmittel, Medikamente. Kisten- und Palettenweise wurden die Hilfsgüter in den LKW geladen. Zuvor waren sie in den letzten drei Wochen in Räumen der Evangelischen Stadtkirchengemeinde in der Christuskirche am Rande der Hanauer Innenstadt gesammelt und gelagert worden. Ein Großteil konnte durch Spendengelder direkt im Großhandel gekauft werden.

Die Hilfsgüter sind nun auf dem Weg in die westukrainische Region Transkarpatien. Die Region zählt mit ihren 1,2 Millionen Einwohnern bislang nicht zum direkten Kriegsgebiet. Durch mittlerweile über 400.000 registrierte Binnenflüchtlinge herrschen dennoch dramatische Zustände. Täglich müssen diese ernährt werden. Zudem fehlt es an Hygieneartikeln und Medikamenten. Die Hilfe wird in Beregowo vom Diakonischen Zentrum der Evangelisch-Reformierten Kirche Transkarpatien entgegengenommen. Seit über 25 Jahren unterhält Dr. Steffi Keilig vom Lions Club Hanau Am Limes zum dortigen Leiter einen persönlichen Kontakt. In der jetzigen Krise sind die gewachsenen Beziehungen besonders wertvoll: „Wir wissen, wie wir am effektivsten helfen und auch die Zoll- und sonstigen Auflagen rasch erledigt werden können,“ so Dr. Keilig. Alle Lionsmitglieder und Freunde arbeiten zudem ehrenamtlich. Mittlerweile kamen so Waren im Wert von über 90.000 Euro in drei Hilfstransporten für die Menschen in der Ukraine zusammen.

Clubpräsident Christian Kinner sagte Unterstützung für den 4. Hilfstransport zu. „Wer helfen will, kann Spenden auf das Konto unseres Hilfswerks einzahlen.“ Anders als beim privaten Kauf von Dosensuppen oder Windeln, werde durch die Geldspende den Lions Club der Wirkungsgrad erhöht. „Bei der Geldspende ist die Absetzbarkeit beim Finanzamt möglich. Und wir können mit dem Geld im Großhandel zu ganz anderen Preisen einkaufen,“ so Lionspräsident Kinner dazu. „Auf die Ursache und die Lösung des Kriegs können wir keinen Einfluss nehmen. Aber bei der menschlichen Katastrophe müssen wir nicht tatenlos bleiben.“ Christian Kinner dankt allen, die sich bisher eingebracht haben. Jetzt wird um weitere Hilfe gebeten, damit auch der vierte Hilfstransport möglichst bald beladen werden kann.

Spendenkonto: Hilfswerk Lions Club Main-Kinzig Barbarossa, Stichwort „Ukraine-Hilfe“

IBAN DE05 5075 0094 0000 0892 72

Kontakt: [email protected] (pm)

------

25. April 2022

Aufbau Notunterkunft bei der Feuerwehr

LANGENSELBOLD. Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Langenselbold ein weiteres Mal zur Unterstützung beim Aufbau der Notunterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine tätig. Nachdem die Unterkunft an der Käthe-Kollwitz-Schule rund zweieinhalb Wochen zuvor mit Feldbetten bestückt wurde, wurden diese nun durch 40 Doppelstockbetten ausgetauscht, welche die Feuerwehr am Freitag kurzfristig erreichten.

Die Betten wurden zunächst in der Fahrzeughalle der Feuerwehr montiert und anschließend zur benachbarten Schule transportiert und aufgestellt. So ist es nun möglich, auch eine größere Anzahl von Personen in einer der Kabinen unterzubringen, was insbesondere für Familien mit mehreren Kindern von Vorteil ist. Die Familien müssen nun nicht mehr innerhalb der Unterkunft getrennt werden. Für den rund vierstündigen Einsatz kamen 15 Helfer zusammen. (pm)

------

24. April 2022

AWO Wächtersbach bittet weiterhin um Spenden für die Menschen in der Ukraine

WÄCHTERSBACH. Seit nunmehr zwei Monaten tobt der unmenschliche Krieg in der Ukraine und noch immer ist kein Ende in Sicht. Tagtäglich läuft die Kriegsmaschinerie in unerbitterlicher Härte und ruiniert Hab und Gut, das sich die Menschen in Jahrzehnten aufgebaut haben, bis ins kleinste Detail. Die dort lebenden Menschen haben permanent den Tod vor Augen und stehen vor einer ungewissen Zukunft. Weder vor Kindern, Frauen und alten Menschen macht der Krieg halt. Selbst Krankenhäuser, Kindergärten und Altenpflegeheime, die als Nichtangriffsflächen im Krieg gelten, bleiben von den brutalen Angriffen nicht verschont.

Der Vorstand der Arbeiterwohlfahrt Wächtersbach hat sich zum Ziel gesetzt, die Versorung der Zivilbevölkerung in der Ukraine auch weiterhin mit Hilfsgütern zu unterstützen. Alle Bürgerinnen und Bürger, denen die Not und das Schicksal der vom Krieg in eine lebensbedrohliche Lage versetzten Menschen nicht gleichgültig ist, werden hiermit um die Abgabe von Sachspenden gebeten. Diese Spenden nimmt die AWO Wächtersbach weiterhin freitags in der Zeit von 10.00 bis 15.00 Uhr, in ihrem Vereinsraum, der sich in der Chratilloner Straße 83 befindet, entgegen. (pm)

------

22. April 2022

Veränderte Öffnungszeiten der DRK-Sammelstelle - Sachspenden werden weiterhin benötigt

GELNHAUSEN. Der DRK Kreisverband Gelnhausen-Schlüchtern sammelt weiterhin Sachspenden für Geflüchtete aus der Ukraine, die in zwei Unterkünften in Bad Orb untergebracht sind. Insgesamt werden dort 200 Menschen betreut.

Weiterhin benötigt werden haltbare Lebensmittel (keine kühlpflichtigen Produkte), Pflegeprodukte für Erwachsene (z.B. Deo, Haarbürsten, Kämme, Rasierer, Rasierschaum, Haargummis, Haarspülung), Putzutensilien (z.B. Wischmob, Reiniger, Putztücher), Toilettenpapier, Kleiderständer, Wäscheständer zum Trocknen von Kleidung, Bade- und Hausschuhe (nur Neuware), Bademäntel, Rucksäcke/Koffer, Schulsachen, Küchenutensilien (keine Elektrogeräte), Kinder/Jugendfahrräder.

Kleidung ist in ausreichender Menge vorhanden und steht den Geflüchteten in Bad Orb zur Verfügung. Wer gebrauchte Kleidung spenden möchte, kann gerne die Kleidercontainer des DRK nutzen oder die Spenden zu den Öffnungzeiten im DRK-Kleiderladen abgeben. Auch Kinderwagen und Babyschalen werden derzeit nicht mehr benötigt.

Die Annahmestelle befindet sich hinter dem THW-Gebäude neben der Gelnhäuser Tafel und ist über die Cassebeerstraße zu erreichen. Zur besseren Orientierung hat das DRK Hinweisschilder aufgestellt. Die Sammelstelle ist künftig Montag und Donnerstag 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Das DRK dankt allen Spendern sehr herzlich. (pm)

------

Helfer gesucht für Kaffee-Nachmittag für Geflüchtete aus der Ukraine

HASSELROTH. Seit über fast zwei Monaten tobt der Krieg in der Ukraine und über drei Millionen Menschen sind geflüchtet. Auch bei uns in Hasselroth sind Männer, Frauen und Kinder aus der Ukraine angekommen und haben hier Aufnahme gefunden. Damit Erwachsene die Möglichkeit haben, zusammen zu kommen, sich auszutauschen und Bürgerinnen und Bürger aus Hasselroth zu treffen und die Kinder endlich wieder mit anderen Kindern spielen und Gleichaltrige treffen können, wollen die Gemeinde Hasselroth, die katholische Kirchengemeinde und die evangelische Kirchengemeinde im Johannes-Heermann-Heim in Neuenhaßlau einen Treffpunkt einrichten.

Dort soll regelmäßig ein (oder zwei) Mal im Monat an einem Nachmittag Kaffee und Kuchen, sowie Spiele und Basteln für die Kinder angeboten werden. Damit das möglich ist, suchen wir Helferinnen und Helfer, die bereit sind Kuchen zu backen und Kaffee zu kochen, den Treffpunkt zu betreuen und für die Kinder da zu sein. Bei Interesse melden Sie sich bitte im Rathaus bei Astrid Hechler (Kontakt 060558806-33 / [email protected]) und Tanja Namo (Kontakt 060558806-36 /[email protected]). Es wird dann zeitnah zu einem Helfertreffen eingeladen, um dann voraussichtlich Mitte Mai mit dem „Ukraine-Nachmittag“ zu starten.

Pfarrerin Kerstin Reinold, Pfarrer Christoph Rödig und Bürgermeister Matthias Pfeifer freuen sich auf Ihre Unterstützung ! (pm)

------

20. April 2022

Spendenkonto für Kinder aus der Ukraine, die aktuell in Hasselroth leben

HASSELROTH. Die Hasselrother Gemeindevertretung hat auf Anregung der CDU-Fraktion den Gemeindevorstand beauftragt, ein Spendenkonto einzurichten, aus dem für die in Hasselroth lebenden Kinder und Erwachsene aus der Ukraine Dinge und Freizeitaktivitäten bezahlt werden sollen, die aus der gesetzlichen Leistungserbringung der Gemeinde nicht finanziert werden dürfen.

Durch ein eigens eingerichtetes Spendenkonto bei der Gemeinde soll den Hasselrother Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, für diesen Zweck zu spenden und somit unmittelbar den ankommenden Flüchtlingen in Hasselroth zu helfen, nach dem Motto „von den Menschen in Hasselroth, für die Flüchtlinge in Hasselroth“.

Dieses Spendenkonto mit der IBAN DE91 5066 3699 0101 8037 51 ist explizit dafür eingerichtet worden, Spenden außerhalb der Verwaltungsarbeit entgegenzunehmen und für die genannten Zwecke einzusetzen. Die Raiffeisenbank Rodenbach führt das Konto kostenfrei. (pm)

------

März 2022

MKK-Landkreis-Hilfe für Ukrainer

Wohnungsangebote

Der Main-Kinzig-Kreis geht davon aus, dass in Kürze eine größere Zahl an Menschen den einzelnen Landkreisen und Städten zugeteilt werden und diese Möglichkeit nicht haben. Dafür werden derzeit in allen Kommunen freie Wohnungen gesucht. Hinweise und Angebote nimmt der Main-Kinzig-Kreis zentral unter der Mailadresse [email protected] entgegen.

Dolmetscher gesucht

Für alle, die schnelle und einfache Hilfe anzubieten haben, von der Übersetzung Deutsch–Ukrainisch über Begleitungsangebote oder andere Hilfestellungen, hat der Main-Kinzig-Kreis zudem die Adresse [email protected] eingerichtet. Der Landkreis will dann vermitteln.

Sachspenden Rote Kreuz

Sachspenden nimmt das Deutsche Rote Kreuz entgegen. Die Verbände aus Hanau und Gelnhausen-Schlüchtern bereiten dazu die Räumlichkeiten und die Logistik vor. Das Deutsche Rote Kreuz Hanau startete am Freitag, 4. März mit der Annahme (Am Hauptbahnhof 14d, in einer Halle in der Nähe des Bahnhofsgebäudes. Anfahrt über Daimlerstraße und Boschstraße möglich.) Abgabe von Sachspenden immer montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr entgegengenommen.

Infos vom Landkreis

Auf der Internetseite des Main-Kinzig-Kreises werden unter „Ukrainehilfe MKK“ die Hilfsangebote und Fragen kanalisiert. Die Seite wird täglich aktualisiert und erweitert. Zudem ist beim Main-Kinzig-Kreis ein Ukrainehilfe-Telefon unter der Woche tagsüber geschaltet: 06051-8518000. (pm, tby)

Neues Beliebtes
    Kontakt
    Kinzig.News Redaktion:
    Telefon:06051 88770 230
    E-Mail:[email protected]
    Kinzig.News Vertrieb:
    Telefon:06051 88770 180
    E-Mail:[email protected]
    Die aktuellen Corona-Zahlen:

    Deutschland 26045528
    Inzidenz: 312,1 Vortag: 26.044.283
    Erstimpfungen: 77,6%
    Vollständig Geimpfte : 75,9%
    Hessen 1833059
    Inzidenz: 376,6 Vortag: 1.833.059
    Erstimpfungen: 77,6%
    Vollständig Geimpfte : 74,5%
    Frankfurt 232179
    Inzidenz: 304,3 Vortag: 232.179
    Main-Kinzig-Kreis 129651
    Inzidenz: 319,9 Vortag: 129.651
    Vogelsbergkreis 31249
    Inzidenz: 480,5 Vortag: 31.249
    Landkreis Fulda 84176
    Inzidenz: 361,4 Vortag: 84.176