Mehr als „nur“ ein Beruf

Nachwuchs für die Altenpflege im Main-Kinzig-Kreis

Die Absolventen und Absolventinnen freuen sich über ihren Abschluss. - Foto: Pressestelle Alten- und Pflegezentrum MKK


Samstag, 19.11.2022

MAIN-KINZIG-KREIS - Elf neue Altenpflegehelfer und Altenpflegehelferinnen im Alter zwischen 20 und 56 Jahren haben ihre Ausbildung am Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege (AFI) in Rodenbach mit Erfolg abgeschlossen. Das Institut gehört zu den Alten- und Pflegezentren (APZ) des Main-Kinzig-Kreises.

Monika Bernd, Institutsleiterin Ausbildung, gratulierte den Absolventinnen und Absolventen. „Für die Zukunft wünsche ich alles Gute und für die bevorstehenden Aufgaben Kraft, Phantasie, Gesundheit und die nötige Portion Durchsetzungsvermögen“, erklärte Bernd und bedankte sich bei der Klassenleiterin Ljiljana Mihajlovic und allen Lehrkräften des Teams, den Fachdozentinnen und Fachdozenten, der Praxisanleitung sowie den Kooperationseinrichtungen. Einen besonderen Dank richtete sie an Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, die seit 2020 Schirmherrin des Ausbildungsverbunds ist, sie dankte aber auch dem Kommunalen Center für Arbeit (KCA) und der Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA), die den Schülern und Schülerinnen mit Rat und Tat zur Seite standen. 

Mehr als „nur“ ein Beruf

Sozialdezernentin und APZ-Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler schloss sich den Glückwünschen an und betonte die gesellschaftliche Bedeutung des Pflegeberufs: „Es ist nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung. Hier steht die Arbeit mit Menschen und für Menschen im Mittelpunkt. Durch die Ausbildung eröffnen sich nun eine ganze Reihe an Möglichkeiten, um entweder im ambulanten oder im stationären Bereich zu arbeiten oder aber auch in der Tagespflege. Immer geht es dabei aber um ältere Menschen, die durch pflegerische Tätigkeiten im Alltag unterstützt werden. Dafür ist eine ganz besondere Hinwendung zum Menschen erforderlich, es ist kein Beruf wie jeder andere. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass wir heute zahlreiche Abschlusszeugnisse übergeben können.“ Besonders erfreulich sei es, dass einige der Absolventen und Absolventinnen direkt im Anschluss eine Weiterbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann beginnen.  

Dem stimmte auch die stellvertretende APZ-Betriebsratsvorsitzende Uta Feick zu: „Die Ausbildung ist ein wichtiges Kapitel im Leben und der Pflegeberuf ist kein 08/15-Job.“ AQA-Geschäftsführerin Gertraud Preuß und KCA-Vorstand Georg Hartsuiker zeigten sich beeindruckt von der Leistung der examinierten Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfern und dankten dem Aus- und Fortbildungsinstitut für die gute Zusammenarbeit.

Mindestens 750 Stunden Unterricht, in denen das theoretische und fachpraktische Wissen für die Tätigkeit vermittelt wurde, liegen hinter den Absolventen und Absolventinnen des Ausbildungskurses und ihrer Klassenlehrerin Ljiljana Mihajlovic. Daneben wurde die theoretische Ausbildung in einem praktischen Teil mit einem Stundenumfang von mindestens 950 Stunden in der stationären und ambulanten Pflege vertieft.

Ihre Abschlussurkunde erhielten:

Selina Abendroth (Maintal), Jeena Bucic (Maintal), Sabrina Graf (Maintal), Vanessa Gatts (Hanau), Almina Fazlji (Maintal), Mostafa Hesen (Nidderau), Loubna Marjane (Hanau), Prybyslaw Osinski (Nidderau), Sophie Lüdde (Bad Orb), Stefan Schwab (Bruchköbel) und Romana Schwanitz (Gelnhausen).  

Die frisch examinierten Altenpflegehelfer und Altenpflegehelferinnen zeigten anschließend ein Video mit Eindrücken aus der Zeit ihrer Ausbildung und bedankten sich beim Schulteam und alle weiteren Beteiligten. Daneben erklärten sie unisono: „Unsere Klassenlehrerin Frau Mihajlovic war wirklich immer für uns da und ist wirklich die beste Lehrerin auf der Welt.“ (red)

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