HANAU

Gießpat:innen für städtische Bäume gesucht - Neue Bäume am Main und im Bürgerwäldchen

Die beiden Auszubildenden Nils Pregler (rechts) und Duane Phillips präsentieren die Gießkannen, mit den Geißpatinnen und -paten HIS unterstützen sollen. - Fotos: Stadt Hanau


Dienstag, 04.05.2021

Mit Blick auf eventuell wieder heiße, trockene Wochen ruft Stadtrat Thomas Morlock die Bürgerinnen und Bürger auf, den städtischen Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) beim Gießen der rund 38.000 öffentlichen Bäume zu unterstützen - davon rund 25.000 als Straßenbäume. Wer sich beteiligt, die oder den belohnt HIS mit einer von mehr als 130 speziell angeschafften hellgrünen Gießkannen mit neuem Logo von HIS. Die Kannen hatten jetzt bei einer Pflanzaktion zum Tag des Baums Premiere. Bei der Gelegenheit bedankte sich Stadtrat Thomas Morlock zugleich für das anhaltende Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihren Spenden für einen Baumzuwachs im Bürgerwäldchen Lortzingstraße sorgten.

"Jeder Tropfen aus der Gießkanne hilft", verdeutlicht Morlock. Mit dem Aufruf zu Gießpatenschaften werde nun ein Stadtverordnetenbeschluss aus vergangenem September umgesetzt. "Dabei spielt es keine Rolle, ob der Baum dreimal täglich eine zusätzliche Gießkanne voll Wasser erhält oder ob das nur einmal wöchentlich der Fall ist.", heißt es darin.

Unterstützung ist willkommen

Die interessierten Gießpatinnen und -paten erhalten ihre Gießkanne unkompliziert bei der HIS-Abteilung Grünflächen, Theodor-Fontane-Str. 24, oder im Technischen Rathaus, Hessen-Homburg-Platz 5. Dafür hinterlassen sie lediglich, welchen Baum sie gerne mitpflegen möchten, sowie ihre Anschrift, gegebenenfalls Ihre E-Mailadresse und/oder Telefonnummer. Rückfragen sind telefonisch möglich unter 295-522 oder per E-Mail unter [email protected] Eine feste Patenschaft wie bei den Sauberkeitspatenschaften sieht HIS nicht vor.

HIS-Leiter Markus Henrich erklärt, dass der Eigenbetrieb seinen normalen aufwendigen Gießrhythmus für Bäume, Straßenbegleitgrün und Blumenschmuck in der Stadt allemal beibehält. "Die Unterstützung der Gießpatinnen und -paten ist jedem Baum willkommen und hilft besonders in Spitzenzeiten, wenn wir bei heißem und trockenem Wetter alle Hände voll zu tun haben." Allein für die mehr als 260 Pflanzbehälter mit Sommerflor sind von Mitte Mai bis zum Herbst – je nach Wärmegraden – zwei- bis dreimal wöchentlich Gießtouren mit jeweils sechs 1.500 Liter-Wasserbehälter nötig.

Besseres Klima durch mehr Bäume

Zusätzlicher Aufwand entsteht auch durch neu gepflanzte Bäume – "was wir gezielt tun, um das Klima zu verbessern", betont Stadtrat Morlock. So sind am Mainufer nahe der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung im Kinzdorf anlässlich des Tags des Baums ein Feldahorn und ein Blauglockenbaum auf der Grünfläche hinzugekommen. Morlock und Henrich waren zusammen mit Wolfgang Swierczek und den Auszubildenden Nils Pregler und Duane Phillips die Ersten, welche diese neuen Bäume mit ausreichend Wasser aus den Gießkannen versorgten.

Sowohl der Feldahorn als auch der Blauglockenbaum gelten als hitzebeständig genug, um äußerst warme Sommer zu überstehen. Unterstützen will das Swierczek zudem mittels weißem Anstrich der Stämme. Der schützt die Bäume nicht nur vor Aufheizung, sondern im Winter auch vor einem Aufplatzen der Rinde.


Stadtrat Thomas Morlock, Wolfgang Swierczek und HIS-Leiter Markus Henrich gießen den frisch gepflanzten Blauglockenbaum.

Stadtrat Thomas Morlock, Wolfgang Swierczek und HIS-Leiter Markus Henrich gießen den frisch gepflanzten Blauglockenbaum.

Neun neue Bäume sind auch im Bürgerwäldchen an der Lortzingstraße hinzugekommen. Birgitt Hakgören spendete je 100 Euro für eine Flatterulme, Barbara Mewes-Trageser für eine Sal-Weide und eine Zitterpappel, Gerhard Fischer für eine Schwarzerle und eine Zitterpappel sowie der Verein Flügelbruch für eine Flatterulme, zwei Sal-Weiden und eine Zitterpappel.

HIS ergänzt jeweils den Restpreis für die Pflanzbäume. Der Eigenbetrieb gibt für die Bürgeraktion die Baumarten vor: Schwarzerle, Flatterulme, Hainbuche, Sal-Weide oder Zitter-Pappel. Wer Interesse daran hat, im Bürgerwäldchen mit einem eigenen Baum vertreten zu sein, erhält bei HIS nähere Informationen unter der Telefonnummer 06181-2958014. Das Bürgerwäldchen besteht seit 2017. Die Idee dazu ging seinerzeit auf fünf Hanauer Ortsbeiräte zurück. +++

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