"Smart Region" im Fokus

Digitalisierung: Nidderau, Bruchköbel und Hasselroth profitieren bereits

Die Digitalisierung im ländlichen Raum soll gestärkt werden. - Symboldbild: Pixabay


Donnerstag, 12.05.2022

NIDDERAU / HASSELROTH / BRUCHKÖBEL - Der Hessische Landtag hat über das Thema „Smart Region“ diskutiert. Die schwarz-grüne Koalition will die Digitalisierung im ländlichen Raum stärken und interkommunale Zusammenarbeit fördern. Mit Nidderau, Bruchköbel und Hasselroth profitieren bislang bereits drei Kommunen aus dem Wahlkreis des heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Max Schad von einer finanziellen Förderung durch das Land Hessen.

Im Rahmen des Programms „Starke Heimat Hessen“ werden von 2020 bis 2024 insgesamt 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, davon jährlich vier Millionen Euro für die kostenfreie Nutzung der Digitalisierungsplattform Civento, die als Grundbaustein für die Verwaltungsdigitalisierung dient. Weiterhin stehen bis 2024 jährlich 16 Millionen Euro für innovative Digitalisierungsvorhaben im Rahmen der Starken Heimat Hessen zur Verfügung.

"Papierloses Büro" 


Seit Start des Förderprogramms sind aktuell 34 Anträge mit einem Volumen von knapp 18 Millionen Euro genehmigt worden, zahlreiche weitere befinden sich in der Bearbeitung. So erhält die Stadt Nidderau zur Einrichtung eines rund um die Uhr nutzbaren Bürgerservices eine Förderung über 414.000 Euro.

Die Gemeinde Hasselroth will das papierlose Büro unter anderem mittels eAkten einführen, was das Land mit 174.907 Euro fördert. Grundlegende Verbesserungen für Bürgerinnen und Bürger verspricht sich die Stadt Bruchköbel vom Projekt „Digital Urban Community – Smart Targets 2023“, das mit 279.000 Euro vom Land Hessen gefördert wird. Neben digitalen Bürgerservices und einer hybriden Parlamentskultur werden hier unter anderem Coachings im Bereich Digitalisierung für Händler und Gewerbetreibende angeboten sowie auf Wunsch Vereine beim Betreiben ihrer digitalen Kommunikationskanäle gezielt unterstützt.

„Der Digitalisierungsgrad der Kommunen und der Kommunalverwaltungen ist mitentscheidend für die Attraktivität als Wohn- und Arbeitsplatz oder Unternehmensstandort“, betont Max Schad. Die flächendeckende Schaffung digitaler Strukturen, insbesondere im Bereich der Verwaltungsdigitalisierung, biete die Chance, die Attraktivität des ländlichen Raums zu steigern und damit die wirtschaftliche Bedeutung des Standortes Hessen insgesamt zu stärken.

„Ich freue mich sehr, dass sich drei Kommunen aus meinem Wahlkreis hier bereits erfolgreich auf den Weg gemacht haben und hoffe, dass sich weitere Städte und Gemeinden anschließen“, so der Landtagsabgeordnete. (pm)

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