Leikert und Stenger besuchen Steinheimer Firma Kuhmün

Von der kleinen Werkstatt zum erfolgreichen Familienunternehmen

Von rechts: Katja Leikert, Gabriele Stenger, Sören Winter, Steffen Kuhmünch, Oliver Kuhmünch, Jens Böhringer, Kaan Kaya und Burkhard Huwe mit Mitarbeitern der Firma Kuhmünch. - Foto: Dr. Katja Leikert


Dienstag, 22.11.2022

HANAU - In einem Motorradschuppen schlug die Geburtsstunde der Firma Kuhmünch. Der spätere Firmengründer Heribert Kuhmünch richtete dort Anfang der 60er Jahre eine kleine Werkstatt ein und konstruierte mit einem Freund eine Drahtbiegemaschine. Als mittlerweile ausgebildeter Werkzeugmachermeister wagte er 1968 den Weg in die Selbstständigkeit. Seit über 50 Jahren fertig die Firma Kuhmünch nun auf Kundenwunsch Präzisionswerkzeuge, Metallteile als Zeichnungs- und Serienteile sowie fertig montierte Baugruppen.

Bei einem Besuch informierten sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert und CDU-Landratskandidatin Gabriele Stenger über das Steinheimer Familienunternehmen. Begleitet wurden sie von Jens Böhringer, Vorsitzender der CDU Hanau, dem Steinheimer Ortsvorsteher Burkhard Huwe sowie Sören Winter, Vorsitzender der CDU Steinheim, und Kaan Kaya (CDU Hanau).

Nach Kundenwunsch produziert

Aus den Firmenanfängen im Motorradschuppen hat sich längst ein erfolgreicher Mittelständler entwickelt. Auf rund 5000 Quadratmetern Fläche wird an zwei Standorten – in der Steinheimer Maybachstraße sowie nur wenige Meter entfernt in der Otto-Hahn-Straße – produziert. Wie Steffen Kuhmünch, der gemeinsam mit seinem Bruder Oliver vor einigen Jahren die Geschäftsführung übernommen hat, berichtete, stammen die Kunden vornehmlich aus dem Rhein-Main-Gebiet, sind aber auch europaweit verteilt; mit vielen arbeite man bereits seit Jahrzehnten eng zusammen. Produziert wird ganz nach Kundenwunsch – manche Teile seit vielen Jahren in unveränderter Form, andere nur einmalig und für besondere Anforderungen.

Bei einem Rundgang durch die Firmenhallen erhielt die CDU-Delegation Einblick in den Produktionsprozess. Die Firma Kuhmünch übernimmt alle notwendigen Arbeitsschritte, von der Entwicklung und Konstruktion über die Fertigung bis hin zur Montage und Auslieferung. Neben dem Einsatz von modernen Hochleistungsmaschinen wie Lasern oder Stanzmaschinen ist dabei vor allen Dingen im Bereich der Montage oder beim Schweißen aber auch weiterhin eine gehörige Portion handwerkliches Geschick gefragt.

"Leider keinen Auszubildenden"

Aktuell beschäftigt das Unternehmen 40 Mitarbeiter – darunter momentan leider keinen Auszubildenden, wie Steffen Kuhmünch mit Bedauern anmerkte. Der Fachkräftemangel sei auch in der Werkzeugbauerbranche ein großes Thema.

Katja Leikert und Gabriele Stenger bedankten sich für die Informationen aus erster Hand und den offenen Austausch. „Inhabergeführte Familienunternehmen wie die Firma Kuhmünch sind das Herzstück unseres heimischen Mittelstandes und unverzichtbar für den Erfolg des Wirtschaftsstandorts Main-Kinzig.“ Das Thema Wirtschafts- und Mittelstandsförderung stehe darum auf der politischen Agenda weit oben. (red)

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