"Unabhängiger werden in der Farmarbeit"

Maintal: Warum sich die Kinder- und Jugendfarm stetig weiterentwickelt

Vor wenigen Tagen besuchte Landrat Thorsten Stolz (Zweiter von rechts) das Gelände. Christian Lüer, Esther Hartenfeller und Larissa Kopmann-Klunke (von links) stellten ihm die anstehenden Projekte vor. - Foto: MKK-Pressestelle


Mittwoch, 07.02.2024

MAINTAL - Die Maintaler Kinder- und Jugendfarm entwickelt sich stetig weiter...

Davon hat sich Landrat Thorsten Stolz vor wenigen Tagen selbst ein Bild machen dürfen. Die Träger des Kreis-Umweltpreises von 2021 haben auf dem Grundstück am Hanauer Weg in kräftiger Eigenleistung sowohl die Lagerflächen und Aufenthaltsbereiche als auch das Außengelände umstrukturiert. Zudem hat der Vorstand der Kinder- und Jugendfarm Kontakte zu Kooperationspartnern geknüpft, etwa zur Fritz-Schubert- und zur Adolph-Diesterweg-Schule. Zu den nächsten Projekten gehören die Anschaffungen einer Photovoltaik-Anlage und eines elektrisch betriebenen Tuk-Tuks.

„Das Konzept ist so unkonventionell wie stimmig. Auf dem Gelände gibt es eine große Bandbreite dessen, was man draußen so alles machen kann: vom Toben, Spielen und Verstecken über das Basteln bis hin zu Theater und Musik. Die Kinder- und Jugendfarm ist eine Mischung aus Spielplatz-Abenteuer und Naherholung für Kinder und Familien“, sagte Landrat Stolz nach einem gemeinsamen Rundgang über das Gelände mit der Vereinsvorsitzenden Esther Hartenfeller, dem Kassierer Christian Lüer und Larissa Kopmann-Klunke, Vorstandsmitglied und Teilzeitkraft für die Betreuung des Geländes und des Farmbetriebs.

Die Angebote sind für alle Kinder aus Maintal und Umgebung kostenfrei


Die Angebote sind für alle Kinder aus Maintal und Umgebung kostenfrei, wie Hartenfeller betonte. Die Idee dahinter ist, dass jeder die Möglichkeit erhalten soll, die Natur mit allen Sinnen zu entdecken. Ob dies beim Hüttenbau, dem Gärtnern im Gemüse- und Kräuterbeet oder bei der gemeinsamen Insekten- und Vogelbeobachtung ist: Die Möglichkeit, der Natur ganz nahe zu kommen und mit Materialien aus der Natur die Geschöpfe in der Natur zu schützen sind vielfältig. Mit Hilfe von Spenden und Arbeitseinsatz von Vereinsmitgliedern und Gästen ist das Gelände in den vergangenen Jahren um einiges an Mobiliar und Kreativecken gewachsen. Gleichzeitig hat das Grundstück neben einer Hochstädter Kleingartenanlage nichts von seiner Weite und Natürlichkeit eingebüßt.

Auch die aktuelle Winterpause wird von den Ehrenamtlichen rege genutzt. Dazu gehörten Planungen für Osterferienspiele oder spezielle Aktionen in den wärmeren Monaten, erläuterten Esther Hartenfeller, Larissa Kopmann-Klunke und Christian Lüer. Schulklassen und Kita-Gruppen werden die Farm ab Frühjahr ebenfalls wieder besuchen, für Projekttage oder einfach für Ausflüge. Die Kooperation mit den Einrichtungen sieht eine weitgehend flexible Nutzung vor.

Nachhaltiger Umgang mit der Natur


Alle Aktivitäten sind darauf ausgerichtet, einen nachhaltigen Umgang mit der Natur und den verwendeten Ressourcen zu pflegen und vorzuleben. Es wird auf einen respektvollen Umgang gesetzt, sowohl untereinander als auch mit den bereitgestellten Materialen. Dazu passt das Vorhaben, die Hütten mit Solarenergie nachhaltig zu elektrifizieren und Transporte von Materialien mit einem Elektro-Tuk-Tuk leichter zu machen. Das Budget reicht aktuell noch nicht; die Spendenakquise ist deshalb notwendigerweise ein weiterer Baustein der Vereinsarbeit.

Landrat Thorsten Stolz zeigte sich erfreut, dass das Angebot derart Fortschritte mache. „Für Kinder gibt es nichts Schöneres und Besseres, als draußen zu sein und die kindliche Fantasie auszuleben. Dafür bietet die Kinder- und Jugendfarm in Maintal ordentlich Raum, und das ist die Grundlage dafür, dass sich das ganze Projekt auch nach mehr als zehn Jahren immer weiterentwickelt und sich so ein Gelände auch in der Gestalt immer wieder wandelt – einfach toll“, so Thorsten Stolz.

Nähere Informationen zur Kinder- und Jugendfarm Maintal gibt es auf der Vereins-Homepage. (red)

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