MAINTAL

Christopher Rink steht beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring vor seinem Jubiläum

Für Fink ist die Teilnahme am 24h-Rennen etwas ganz Besonderes - Fotos: Privat


Donnerstag, 03.06.2021

Zum insgesamt zehnten Mal wird Christopher Rink beim legendären 24h-Rennen auf dem Nürburgring an den Start gehen. Bei seiner persönlichen Jubiläumsausgabe visiert der Kfz-Unternehmer aus Maintal, der in Frankfurt lebt, erneut den Sieg in der Produktionswagenklasse VT2 an, nachdem er diese im vergangenen Jahr bereits gewinnen konnte. Mit drei Klassenerfolgen im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) sowie dem Sieg beim 6h-Qualifikationsrennen präsentierte sich der zweifache VLN-Meister zuletzt in bestechender Form.

„Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist für mich immer etwas ganz Besonderes. Es verfügt nicht nur hier in Deutschland, sondern auch weltweit über einen ungeheuren Bekanntheitsgrad und ist neben den 24h von Le Mans und Spa-Francorchamps das größte Langstreckenrennen überhaupt. Ich freue mich sehr darauf wieder mit dabei sein zu können und möchte gerne den Vorjahressieg wiederholen“, schildert Rink, der angesichts des bisherigen Saisonverlaufes mit viel Zuversicht in die Highlightveranstaltung starten kann. So gewann er nicht nur mit dem BMW 325i E90 die beiden bereits stattgefundenen Läufe der NLS (Produktionswagenklasse V4), sondern lieferte auch mit seinem Einsatzfahrzeug für das 24h-Rennen, dem BMW 330i G20 (Produktionswagenklasse VT2), eine starke Vorstellung ab. Sowohl beim NLS-Auftakt als auch beim 6h-Qualifikationsrennen stand Rink mit dem Wagen am Ende ganz oben auf dem Podium. Damit gehört der Frankfurter zusammen mit seinen Teamgefährten auch beim Saisonhighlight zu den absoluten Top-Favoriten.

„Die Vorbereitung auf das 24h-Rennen lief für uns grundsätzlich sehr gut. Daniel Zils, Philipp Stahlschmidt und ich sind gleich mit einem Sieg in das neue Jahr gestartet. Beim dritten NLS-Lauf hatten wir dann leider mit unserem BMW 330i G20 einen Unfall, der uns wieder etwas zurückgeworfen hat. Dementsprechend wichtig war für uns das 6h-Qualifikationsrennen als letzte Standortbestimmung. Wir wollten unbedingt herausfinden, ob das Fahrzeug wieder einwandfrei läuft und gleichzeitig auch noch ein paar strategische Dinge austesten. 

Unter dem Strich hat alles hervorragend funktioniert und wir konnten zusätzlich noch souverän unsere VT2-Klasse gewinnen.“Neben den drei Stammpiloten Christopher Rink, Daniel Zils und Philipp Stahlschmidt gehörte auch Danny Brink beim 6h-Qualifikationsrennen dem Fahreraufgebot an. In dieser Konstellation wird man auch das 24h-Rennen bestreiten, weshalb es auch im Hinblick darauf eine gelungene Generalprobe war. Dort trifft das Fahrerquartett auf harte Konkurrenz, denn mit zehn Startern zählt die VT2 zu den teilnehmerstärksten Klassen im gesamten Teilnehmerfeld.

„Es wird sicherlich ein spannendes Rennen werden, bei dem wir unser Maximum herausholen müssen, um am Ende Erfolg zu haben. Ich freue mich sehr darauf und möchte mich schon jetzt bei allen Verantwortlichen, Organisatoren und Helfern rund um die Strecke bedanken, die trotz der Corona-Pandemie eine Durchführung möglich machen. Zudem ist fantastisch, dass am Grand-Prix-Kurs ca. 10.000 Zuschauer live mit dabei sein können. Das ist ein toller Schritt und freut mich ungemein.“

Premiere bei den 24h-Classics mit Vereinsmitglied aus der Scuderia Offenbach e.V.

Neben seinem Engagement beim 24h-Rennen wird Christopher Rink auch noch im Rahmenprogramm bei den 24h-Classics an den Start gehen und hier gleich zwei verschiedene Fahrzeuge pilotieren. Zusammen mit Christoph Renicke greift Rink einerseits unter der Bewerbung der „Scuderia Offenbach e.V.“ ins Lenkrad des #158 Opel Kadett C GT/E (Klasse 31 über 1.600 bis 2.000 ccm), zudem teilt er sich gemeinsam mit Stephan Reuter und Herbert Neumann den #462 BMW E36 325i (Klasse 52 bis 3.000 ccm).

„Ich bin mega happy und freue mich unheimlich auf meine erste Teilnahme bei den 24h-Classics. Christoph kenne ich schon sehr lange, weil er wie ich Vereinsmitglied der Scuderia Offenbach e.V. ist. Es freut mich daher ungemein ihn bei diesem Rennen zu unterstützen. Er selbst ist schon über zehn Jahre erfolgreich in der Youngtimer Trophy unterwegs. Genauso schön ist es für mich aber auch, im BMW-Bereich mit dem E36 325i Modell „back to the roots“ zu gehen. Mit Stephan bin ich 2015 schon beim 24h-Rennen zusammengefahren, daher ist es schön, dass uns unsere Wege nun wieder zusammengeführt haben. Die beiden Einsätze werden eine große Herausforderung werden.“ (pm)+++

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