Brennende Kerze war der Auslöser

Weihnachtskrippe in Meerholzer Kirche in Flammen

Die Weihnachtskrippe in der Kirche Maria Königin ist ein Raub der Flammen geworden. - Foto: Feuerwehr Gelnhausen-West


Montag, 09.01.2023

GELNHAUSEN - Eine brennende Kerze hat nach ersten Erkenntnissen am späten Samstagnachmittag die Weihnachtskrippe und einen Teil des Altarraums der katholischen Kirche in Meerholz in Brand gesetzt. Aus bislang unbekannten Gründen brach das Feuer gegen 16.30 Uhr in Sankt Maria Königin aus. Pfarrer Markus Günther entdeckte es und alarmierte sofort die Feuerwehr. Einsatzkräfte der Gelnhäuser Wehr waren bis zum späten Abend im Einsatz, um den Brand zu löschen und die Kirche von Rauch zu befreien. Es entstand nach Angaben der Polizei – wohl mindestens – ein Schaden im mittleren vierstelligen Euro-Bereich. Sowohl die Kirche als auch die angrenzende Kita bleiben wegen der Auswirkungen vorerst geschlossen, teilte Günther mit.

„Gott sei Dank ist niemand zu Schaden gekommen. Ein großes Lob der Feuerwehr Gelnhausen für den professionellen Einsatz“, teilte Pfarrer Markus Günther per Facebook mit. Bereits auf der Anfahrt nach Meerholz war den Brandbekämpfern der Wehren von West und Mitte uns durch die Leitstelle mitgeteilt worden, dass wohl die Krippe in Brand steht.

Ein Trupp mit Atemschutzgeräten nahm sofort die Löscharbeiten in der Kirche Maria Königin auf. Die Weihnachtskrippe und ein Teil des Altarraums standen zu diesem Zeitpunkt in Brand, wie die Feuerwehr berichtet. Ein weiterer Trupp unter schwerem Atemschutz versuchte ein Abluftöffnung zu schaffen, damit die Belüftungsarbeiten beginnen konnten.

Dies gestaltete sich als etwas schwieriger, da lediglich ein paar kleine Fenster in der Sakristei geöffnet werden konnten. Das Feuer konnte schnell gelöscht und eine weitere Ausbreitung auf die vorderen Kirchenbänke verhindert werden. Der Teleskopmast der Feuerwehr Gelnhausen Mitte stand zu Unterstützung in Bereitstellung. Da weiterhin sehr viel Rauch in der Kirche war, platzierten die Helfer insgesamt drei Belüftungsgeräte, um den Rauch auch aus der hohen Decke herauszuziehen. Ein dritter Trupp mit Atemschutzgeräten spielte hierfür mehrere Möglichkeiten durch, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Letztendlich konnte ein Großteil des Rauchs erfolgreich aus der katholischen Kirche abgeleitet werden.

Hoher CO-Wert in den Räumen

Bei anschließenden Kontrollgängen stellten die Feuerwehrleute jedoch einen hohen CO-Wert in den Räumen fest, den sie mit den eigenen Belüftungsgeräten so nicht entfernen konnten. Daher wurde die Werkfeuerwehr des Industrieparks Wolfgang mit ihrem Großraumlüfter an die Einsatzstelle alarmiert. Mit ihrer Hilfe konnte das Kircheninnere schnell von der hohen Kohlenstoffdioxidkonzentration befreit werden.

Nach etwa fünf Stunden konnten die letzten freiwilligen Kräfte der Feuerwehr, von denen rund 30 insgesamt eingebunden waren, die Einsatzstelle verlassen. (re/ml)

Dieser Artikel ist zuerst in der GNZ erschienen. Mehr dazu lest Ihr in der Ausgabe vom 08. Januar.

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